Donnerstag 11. März 2010 von birdfish
Wirkung der Sonneneinstrahlung auf die Klimaerwärmung.
Sonne über gefrorenem Rheinarm - (c) Ingwer Hansen
Ein neues lang anhaltendes Minimum der Sonnenaktivität würde den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund der vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen nur geringfügig verlangsamen. Nach einer neuen Studie von Wissenschaftlern des
Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Magazins „Geophysical Research Letters“, würde die Erwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts um höchstens 0,3 Grad Celsius geringer ausfallen, als nach Szenarien weiterhin zunehmender Emissionen zu erwarten ist. Der Temperaturanstieg würde damit um weniger als zehn Prozent vermindert.
„Die Vorstellung, dass es zu einer neuen Kleinen Eiszeit kommt, sollte die Sonne tatsächlich in eine lange Ruhephase ...
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Donnerstag 11. März 2010 von birdfish
Während der Regierungserklärung von Ministerpräsident Stefan Mappus protestieren Greenpeace-Aktivisten aus Baden-Württemberg gestern nahe des Landtags in Stuttgart gegen den Weiterbetrieb des Atomkraftwerks Neckarwestheim I.
Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen eine Laufzeitverlängerung für das AKW Neckarwestheim I.
- (c) Stefan Späth / Greenpeace
Mit einem 4 mal 2 Meter großen Banner mit der Aufschrift "Herr Mappus, Neckarwestheim abschalten!" und mehreren gelben Fässern forderten die Aktivisten den neuen Ministerpräsidenten auf, den 34 Jahre alten Atommeiler sofort vom Netz zu nehmen.
"Ministerpräsident Stefan Mappus und seine Umweltministerin Tanja Gönner versuchen derzeit alles, um den Uraltreaktor noch zu retten. Das ist unverantwortlich, denn damit nehmen sie weiterhin die Gefahr eines schwerwiegenden atomaren Unfalls ...
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Donnerstag 11. März 2010 von birdfish
Die bevorstehende Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres am 17. und 18. März auf Sylt hat nicht nur Grund zum Feiern.
Kind im Watt - (c) Ingwer Hansen
Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF viele ungelöste Probleme. Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung und übertriebenen Hafenausbau. Die Fischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Chemikalien wachse. Und der durch den Klimawandel beschleunigt ansteigende Meeresspiegel bedrohe das Wattenmeer auf lange Sicht sogar in seiner Substanz. Der Bundestag müsse deshalb wichtige Weichen für die Zukunft des Wattenmeeres stellen.
„Wir müssen heute ...
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Donnerstag 11. März 2010 von birdfish
Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg hat in einer umfassenden Studie erstmals das Nachhaltigkeitsmanagement in der öffentlichen Verwaltung untersucht.
Nachhaltiges Bauen zahlt sich aus - (c) C. Nöhren / Pixelio
"Die Studie skizziert Ansatzpunkte zur Beantwortung der Frage, wie öffentliche Einrichtungen mit Nachhaltigkeitsmanagement weit reichende Wirkungen für das Gemeinwohl erzielen können", erläutert Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Leiter des CSM an der Leuphana. Beauftragt wurde das Lüneburger Forschungszentrum vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.
Die Studie gibt nicht nur eine strukturierte Übersicht, sie benennt auch Herausforderungen, Handlungsfelder und Methoden zur Gestaltung eines Nachhaltigkeitsmanagements. Prof. Dr. Schaltegger ist überzeugt: "Die öffentliche Verwaltung von Bund, Ländern und ...
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Mittwoch 10. März 2010 von birdfish
Wie kein anderer Energiekonzern setzt E.ON in Deutschland weiter auf klimaschädliche Investitionen in neue Kohlekraftwerke.
Altes KKW in Datteln: Steinkohlewerke sind die schlimmsten Klimakiller - (c) Carsten Plein / Pixelio
Entgegen dem allgemeinen Trend will E.ON auch in den nächsten Jahren gleich an vier Standorten neue klimaschädliche Steinkohlekraftwerke bauen.
"Der heute veröffentlichte E.ON-Geschäftsbericht 2009 verschleiert nicht nur die Verantwortung des Unternehmens für den Klimawandel, sondern auch zentrale Unternehmensrisiken", sagt Sven Harmeling von
Germanwatch, einem Mitglied der
Klima-Allianz. "Neue Kohlekraftwerke blockieren die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien. Sie sind klimapolitisch nicht zu verantworten. Zudem sind die wirtschaftlichen Risiken des Neubaus von Kohlekraftwerken für die Aktionäre erheblich." Hierauf haben bereits zahlreiche Studien ...
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Mittwoch 10. März 2010 von birdfish
Der stärkste Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik wird der Wirtschaftskrise zugeschrieben.
Kohlekraftwerke haben großen Anteil an den Emissionen - (c) Rolf van Melis / Pixelio
Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase ist in Deutschland nach ersten Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) im Jahr 2009 gegenüber 2008 um etwa 80 Millionen Tonnen gesunken (minus 8,4 Prozent). Gegenüber 1990 hat Deutschland seine Treibhausgasemissionen bis Ende 2009 danach um 28,7 Prozent gesenkt. Insbesondere im Industriebereich und im verarbeitenden Gewerbe gingen die Emissionen um 20 Prozent zurück.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen erklärte hierzu: "Der Rückgang der Emissionen liegt vor allem an der Wirtschaftskrise. Unser Ziel heißt jedoch Wachstum durch Klimaschutz. Deswegen werden wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien und ...
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Mittwoch 10. März 2010 von birdfish
Feinstaub verkürzt nach Studien der WHO die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland um etwa zehn Monate.
Ende März gelten für Kleinfeuerungsanalgen neue Emissionsgrenzwerte - (c) Fraunhofer UMSICHT
Vom Menschen erzeugter Feinstaub muss deutlich reduziert werden. 2004 übertrafen erstmals die Emissionen aus Haushaltsheizungen die des Straßenverkehrs. Für Öfen und Kamine in Privathaushalten verabschiedete der Bundestag neue Grenzwerte zum Feinstaubausstoß. Die Verordnung tritt Ende März in Kraft. Was das für Hersteller und Betreiber von Kleinfeuerungsanlagen bedeutet, war Thema eines Workshops bei Fraunhofer UMSICHT. Als Institut mit umwelttechnischem Hintergrund, das im Bereich der Feinstaubreduktion forscht, macht sich das Institut für die öffentliche Meinungsbildung stark.
4,5 Mio. Einzelraumfeuerungsanlagen sind in Deutschland akut betroffen
Von der Novellierung ...
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Dienstag 9. März 2010 von birdfish
Germanwatch kritisiert, dass die Kopenhagen-Ankündigung nur teilweise erfüllt wird.
Verschiebung der Gelder zwischen den Kostenstellen geht zulasten der Ärmsten - (c) Detlev Beutler / Pixelio
In nächtlicher Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, dass für die internationale Klimafinanzierung bis 2012 jährlich durchschnittlich 420 Millionen bereitgestellt werden sollen.
Germanwatch kritisiert, dass der größte Teil dieser Gelder bereits vor Jahren schon einmal in anderem Zusammenhang versprochen wurde. Damit wird das von der Bundeskanzlerin in Kopenhagen gemachte Versprechen von neuen und zusätzlichen Mitteln nur zu einem viel zu kleinen Teil eingelöst. Sah es bis gestern noch so aus, als würde der komplette Betrag aus früher versprochenen Mitteln bestehen, stellen die Koalitionsfraktionen nun ...
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