KLIMA-MEDIA.de Pressespiegel & Infoblog

Ein Hubschrauberabsturz beim AKW Biblis mahnt vor möglichem Katastrophenszenario

Dienstag 9. Februar 2010 von birdfish


In der Nähe von Lampertheim/Hessen ist am Mittwochabend bei schlechter Sicht ein US-Militärhubschrauber abgestürzt.
Alte Atomkraftwerke vom Netz Greenpeace-Protest am Risiko-AKW Biblis - (c) Martin Storz/Graffiti / Greenpeace
Bei dem Unglück kamen drei Menschen ums Leben. Keine Umweltnachricht? Nein, keine Umweltnachricht. Und trotzdem: 12 bis 15 Kilometer weiter liegt das Alt-AKW Biblis - eines der verwundbarsten Atomkraftwerke in Deutschland. Die Kuppel des Reaktorgebäudes von Biblis A ist lediglich gegen den Absturz eines kleinen Sportflugzeugs ausgelegt. Der Stahlbeton ist nur etwa 60 Zentimeter dick. Auch Biblis B ist nicht viel besser geschützt. Das Unglück in Lampertheim erinnert daran, dass aus der Luft eine permanente Gefahr vorhanden ist. Es muss gar kein Terror sein - vor Zufall ...

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Grüner Fonds soll Klimaschutzfinanzierung in den Entwicklungsländern gewährleisten

Dienstag 9. Februar 2010 von birdfish


Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, hat den Vorschlag des World Future Council (WFC) zur Finanzierung des Klimaschutzes in den Entwicklungsländern aufgegriffen.
Sonnenkollektor auf einem Dach in Afrika Sonnenkollektor auf einem Dach in Afrika - (c) Dieter Schütz / Pixelio
Ein neuer "grüner Fonds" solle rund 100 Milliarden Dollar pro Jahr für den Kampf gegen die Erderwärmung bereitstellen, schlug Strauss-Kahn auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vor. Ein Teil dieses Geldes solle durch die Schaffung neuer Sonderziehungsrechte - der internen Währung des IWF - gesammelt werden. Der World Future Council hatte auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im vergangenen Dezember angeregt, den Ausbau erneuerbarer Energien durch die Ausgabe neuer, zinsloser Sonderziehungsrechte zu finanzieren ...

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Reduktionsangebote von Industrieländern bei 2 Ausnahmen nicht mit 2°C Ziel vereinbar

Montag 8. Februar 2010 von birdfish


Bis zum 31. Januar haben mehr als fünfzig Nationen ihre Reduktionsziele an das Klimasekretariat der Vereinten Nationen gemeldet.
Den Malediven steht das Wasser bis zum Hals Den Malediven steht das Wasser bis zum Hals - (c) H. Hoppe / Pixelio
Nur zwei von insgesamt zehn Reduktionsangeboten aus Industrieländern genügen jedoch dem Anspruch, die globale Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen. Das ergeben neue Analysen mit dem von Ecofys, Climate Analytics und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung entwickelten Analyseinstrument „Climate Action Tracker“. Es zeigt, welche Länder welchen Anteil bei der weltweiten Verringerung von Kohlendioxid-Emissionen bereit sind zu leisten. Insgesamt stehen die von den Vertragsstaaten bislang bei den UN eingereichten Reduktionsangebote ...

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Klimaforschungsprojekt MarGate bietet ein Unterwasser-Experimentalfeld vor Helgoland

Montag 8. Februar 2010 von birdfish


Heute starten Wissenschaftler des Tauchzentrums der Biologischen Anstalt Helgoland ein für die Nordsee bislang einmaliges Projekt: "MarGate", ein neuartiges Unterwasser-Experimentalfeld.
Krebslarve Krebslarve - von Unterwasser-Zooplankton-Kamera aufgezeichnet - (c) AG Hirche / AWI
Wissenschaftler wollen dort in Zukunft mit modernsten Sensortechnologien meeresbiologische Daten zeitlich und räumlich hoch aufgelöst erfassen, die dann online über das Internet zur Verfügung stehen. So sollen klima- und anthropogen bedingte Veränderungen der Hydrographie und der Ökologie der Nordsee untersucht werden, um die Mechanismen von klimawandelbedingten Ökosystemveränderungen besser verstehen und modellieren zu können. "MarGate" ist Teil der vom GKSS-Forschungszentrum Geesthacht koordinierten und innerhalb des Forschungsbereiches "Erde und Umwelt" der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren finanzierten Meeresforschungsinfrastruktur COSYNA. Neben dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und ...

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Billige IKEA Kerzen und Teelichte haben ihren Preis: Abholzung des Regenwaldes

Montag 8. Februar 2010 von birdfish


Der IKEA-Konzern ist mit 267 Einrichtungshäusern in 26 Ländern und einem jährlichen Umsatz von mehr als 21,5 Milliarden Euro ganz groß im Geschäft.
Wälder in Borneo Wälder in Borneo - (c) Alfred Patz / Pixelio
Deutschland ist mit über 45 Einrichtungshäusern der wichtigste Absatzmarkt des Konzerns. Das Erfolgsrezept von IKEA basiert auf einer strengen Preis- und Kostenkalkulation. Zum Sortiment des Unternehmens gehören nicht nur Möbel und Einrichtungsgegenstände, sondern auch Accessoires wie Kerzen und Teelichte. Die Organisation "Rettet den Regenwald e.V." berichtet nun, dass zu den Hauptbestandteilen von IKEAs Kerzen und Teelichten neben Paraffinen vor allem pflanzliches Wachs und Stearin zählen. Hinter diesen beiden Begriffen verbirgt sich meist Palmöl, das aktuell pro Tonne etwa 250 Euro ...

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DUH warnt den Umweltausschuss vor rechtswidriger Luftreinhalteverordnung

Montag 8. Februar 2010 von birdfish


Die Bundesregierung versucht offensichtlich durch die Hintertür, die EU-Grenzwerte für Feinstaub, Stickstoffoxid und andere Schadstoffe aus dem Straßenverkehr zu umgehen.
Köln im Feinstaub Feinstaubnebel über Köln - (c) Thomas Max Müller / Pixelio
Mit einer Verordnung aus dem Umweltministerium soll die EU-Luftqualitätsrichtlinie so abgeschwächt werden, dass bis auf Weiteres praktisch keine Anstrengungen für eine bessere Luft gemacht werden müssten. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) fordert die Umweltpolitiker im Bundestag daher auf, dem Verordnungsentwurf aus dem Umweltministerium nicht zuzustimmen und stattdessen die EU-Luftqualitätsrichtlinie formal korrekt und inhaltlich vollständig in deutsches Recht umzusetzen. Die DUH warnt den Umweltausschuss, die Schutzrechte der Bürger bei der Luftqualität massiv zu verschlechtern und von den für alle Mitgliedsstaaten seit ...

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EU-Kommission will Emissionszertifikate künftig in europaweiter Versteigerung sehen

Samstag 6. Februar 2010 von birdfish


Die Europäische Kommission strebt im Rahmen des Emissionshandelssystems eine europaweite Versteigerung der Zertifikate an.
CO2-Emissionen Lukrativer Handel mit CO2-Emissionen - (c) Rolf van Melis / Pixelio
Das berichtet der Informationsdienst ENDS Daily. Bisher versteigert jedes Mitgliedsland seine Zertifikate in einem eigenen System. Das will die Kommission für die Phase ab 2013 ändern - gegen Widerstand aus Deutschland, Großbritannien und Polen. Die Regeln für die Versteigerung ab 2013 werden demnächst im Komitologieverfahren vereinbart. Diesen Prozess steuert zwar die Kommission, letztlich entscheiden aber Vertreter der Mitgliedstaaten. Das Europäische Parlament hat allerdings ein Einspruchrecht. Währenddessen konnte die Kommission in einem anderen Zusammenhang offenbar einen Erfolg verbuchen: Sie setzte - ebenfalls im Komitologieverfahren - durch, dass ein Teil der Einnahmen ...

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Wieder Panne in deutschem Risiko-AKW – AKW Isar 1 vorübergehend vom Netz

Freitag 5. Februar 2010 von birdfish


Ein undichtes Brennelement im Atomkraftwerk Isar 1 hat zum Abschalten des Reaktors geführt.
AKW Isar "Sicher ist nur: AKW Isar abschalten" - Greenpeace-Projektion am AKW Isar 1 - (c) Thomas Einberger / Greenpeace
Betreiber E.ON teilte mit, Block 1 bleibe für zehn Tage vom Netz. Isar 1 ist das älteste bayerische Atomkraftwerk und seit 1977 am Netz. Erst in der vergangenen Woche war ein Transformator in einem Notstromaggregat ausgefallen. "Ein unbeschädigtes Brennelement hat eine wichtige Barrierefunktion", erklärt der Atomphysiker Heinz Smital. "Sie soll verhindern, dass Radioaktivität in den Kühlkreislauf gelangt. Isar 1 ist ein Siedewasserreaktor. Bei Siedewasserreaktoren ist ein undichtes Brennelement besonders kritisch, weil es, anders als in einem Druckwasserreaktor, keinen primären und sekundären ...

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