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Industrie entdeckt die Attraktivität des Klimaschutzes

Mittwoch 25. März 2009 von birdfish



Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gibt sich dieser Tage fortschrittlich im Sinne des Klimaschutzes. „Auch und gerade in der Rezession hält die deutsche Industrie an den Klimaschutzzielen fest,” erklärte BDI-Präsident Keitel. Und Siemens-Vorsitzender Peter Löscher ergänzt: „Die Krise ist eine Chance, jetzt die Weichen für eine ökologische und zugleich auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu stellen.“

Industrie in Düsseldorf
(c) Michael Krause/Pixelio

Die renommierte Agentur McKinsey, die den Verband berät, hat diesem offensichtlich die Augen dafür geöffnet, Vorteile aus Klimaschutzmaßnahmen ziehen zu können  “Energie wird sich noch stärker als bisher zu einem Wettbewerbsfaktor entwickeln”, sagt McKinsey-Partner Frank Mattern. Sparsame Verfahren und energieeffiziente Produkte seien ein echter Wettbewerbsvorteil. “Das ist eine strategisch wichtige Chance gerade in Krisenzeiten”, hieß es bei McKinsey.
Interessant ist vor allem die Feststellung, dass der Vorteil nicht einmal von den weltweiten Energiepreisen abhängig ist. Die meisten klimaschonenden Maßnahmen rechnen sich ganz von selbst – nämlich über eingesparte Energiekosten.
Besonders würde es die Industrie nach dieser Erkenntnis freuen, wenn die energiesparenden Maßnahmen durch „zusätzliche Anreize“ der Politik noch lohnenswerter gestaltet würden.
Und längere Laufzeiten der Atomkraftwerke würden sich selbstverständlich auch noch positiver auf die prognostizierte Klimabilanz auswirken.

Die kompletten Dateien der Studie findet man zum Download auf der Website der BDI-Initiative „Wirtschaft für Klimaschutz“.

Die neue Website der Initiative findet sich hier.

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