Spitzen-Institut für Nachhaltigkeits- und Klimaforschung in Potsdam eingeweiht
Mittwoch 1. Juli 2009 von birdfish
Die weltweit kreativsten Köpfe der Nachhaltigkeitsforschung sollen einen weiteren Grund erhalten, nach Deutschland zu kommen: Am neuen Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam sollen sich Top-Wissenschaftler mit den großen Herausforderungen beschäftigen, die sich durch den Klimawandel und weitere globale Veränderungsprozesse ergeben.

Die Auswirkungen des Klimawandels werden eklatant zunehmen. Hier: Ostsee-Hochwasser in Flensburg – (c) Julia Vogt / Pixelio
Das neue Institut wurde gestern von Bundesforschungsministerin Annette Schavan sowie Brandenburgs Wissenschaftsministerin Johanna Wanka eingeweiht. Gründungsdirektor ist Prof. Klaus Töpfer.
Das neue Spitzen-Institut soll den Klimawandel, das Erdsystem und die Wege zur Nachhaltigkeit untersuchen. Damit soll auch Potsdam als Standort für Klima- und Nachhaltigkeitsforschung ausgebaut werden. Hier praktizieren bereits das renommierte Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches Geoforschungszentrum (GFZ).
Bei dem Ausbau orientiert man sich am Vorbild des Elite-Instituts im amerikanischen Princeton. So sollen in Potsdam künftig die klügsten Köpfe – von der vielversprechenden Nachwuchsforscherin bis zum Nobelpreisträger – als Gastwissenschaftler für eine begrenzte Zeit zu einem frei gewählten Thema im Forschungsrahmen des Instituts arbeiten können.
Das wissenschaftliche Programm sieht vor, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich neben dem Aufbau der Institutsstrukturen zunächst vor allem den Auswirkungen des Klimawandels, der Emissionsminderung und der Anpassung an Klimafolgen widmen, die Zukunft der Energiegewinnung untersuchen sowie der Frage nachgehen, wie die nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene vorangebracht werden kann.
Das Institut wird zunächst für einen Zeitraum von sieben Jahren mit 9 Millionen Euro jährlich gefördert. Den größten Anteil davon wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) tragen. Am Institut sollen bis zu 50 Gastwissenschaftler arbeiten, so genannte Fellows. Ihr Aufenthalt kann zwischen wenigen Wochen und zwei Jahren dauern. Ein hochrangig besetzter strategischer Beirat und die Einbindung internationaler Partnereinrichtungen sollen das Institut weiter unterstützen.
Schlagworte:
Arbeit, Energie, Entwicklung, Forschung, Internationale Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit, PrognosenVerwandte Artikel
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Dienstag 11. August 2009 um 12:27
Sehr geehrte Damen und Herren,
könnten Sie uns bitte mehr Hintergrundwissen zum IASS zuschicken (z.B. Ziele, Prioritäten, etc.).
Besten Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Heike Hammelehle
Dienstag 11. August 2009 um 18:05
Sehr geehrte Frau Hammelehle,
Das mit dem IASS kooperierende PIK Potsdam war so freundlich, uns Ansprechadressen zu nennen:
Das Landesforschungsministerium :
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Dortustraße 36
14467 Potsdam
Telefon: 0331 – 866 4999
Fax: 0331 – 866 4998
E-Mail: mwfk@mwfk.brandenburg.de
Das Bundesforschungsministerium:
BMBF-Pressereferat
Hannoversche Straße 28-30
10115 Berlin
Telefonnummer: +49 (0) 30 / 18 57 5050
Faxnummer: +49 (0) 30 / 18 57 5551
E-Mail: presse@bmbf.bund.de
Mittwoch 21. April 2010 um 18:28
Inzwischen gibt es offensichtlich auch eine Website, die allerdings noch nicht besonders viel Inhalt hat:
http://www.iass-potsdam.de/
Das Institut befindet sich allerdings auch noch im Aufbau, was den Mangel an Inhalt erklärt.