Rot-Grün fordert zum Anbieterwechsel auf. Ökostrom statt atomares Sicherheitschaos
Freitag 10. Juli 2009 von birdfish
Nach Bekanntwerden der diversen Pannen im Atomkraftwerk Krümmel haben SPD und Grüne die Verbraucherinnen und Verbraucher offen dazu aufgerufen, auf erneuerbare Energien umzusteigen, um die Atomenergie auf diesem Nachfragewege in die Knie zu zwingen.

Mit Sicherheit die bessere Alternative: Ökostrom – (c) Rainer Sturm / Pixelio
Nachdem nun noch einiges mehr darüber bekannt wurde, was sich noch alles im Werk abgespielt hat (wie Verletzung der Auflagen und Vernachlässigung von Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. ein Überprüfungsgerät, das versäumt wurde zu installieren; auslaufendes Öl u.ä.) sprechen SPD und Grüne dem Energieversorger Vattenfall die Fähigkeit ab, Atomkraftwerke sicher zu betreiben. Logische Schlussfolgerung wäre die Abschaltung aller von Vattenfall betriebenen Werke.
Wichtige Hinweise zum Anbieterwechsel
Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Manche Anbieter deklarieren etwas als Ökostrom, was z.B. nur teilweise aus erneuerbaren Energien gespeist wird.
Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie sich im Rahmen des Projektes ÖkoTopTen schlau machen, welcher Anbieter für Sie der richtige ist.
Das seriöse Öko-Institut hat die Anbieter von Ökostrom auf Herz und Nieren geprüft und sie entsprechend zertifiziert. Die Ergebnisse stehen Ihnen hier zur Verfügung.
Schlagworte:
Atomkraftwerke, Bürgerbeteiligung, Energie, Energieversorger, Erneuerbare Energien, Maßnahmen, Politik, Sicherheit, Verbraucher, WettbewerbVerwandte Artikel
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Freitag 10. Juli 2009 um 12:21
Umweltminister Gabriel erwägt eine Verschärfung des Atomgesetzes: Angesichts der Vorfälle im Pannen-AKW Krümmel müsse es möglich sein, störanfällige Reaktoren zwangsweise vom Netz zu nehmen.
Quelle: Spiegel Online, 10.07.09
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