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Energie aus Wasserkraft ohne Aufstauung – Patent besitzt das Potenzial, vier Prozent des globalen Strombedarfs zu decken

Freitag 7. August 2009 von birdfish



Die in Fluss- und Meeresströmungen enthaltene Energie will eine an der Universität Kassel entwickelte Technologie nutzen.

Energie aus dem Fluss
Energiegewinnung aus Wasserkraft ohne große Natureingriffe jetzt möglich – (c) Hanspeter Bolliger

Damit soll es nicht mehr notwendig sein, Wasser zuvor großräumig aufzustauen. Eine schwingende Tragfläche, die durch Wasserkraft bewegt wird, hat Prof. Dr.-Ing. Martin Lawerenz im Fachgebiet Strömungsmaschinen entwickelt und patentierten lassen.
Beim Bau eines Prototyps wird das Fachgebiet durch den “Machbarkeitsfond” des Landes Hessen mit rund 100.000 Euro unterstützt. Das Patent wurde jetzt als erstes Projekt der Universität Kassel in den “Fonds zur Veredelung und Verwertung von Patenten der staatlichen Hochschulen Hessens” aufgenommen. Dieser soll Neuentwicklungen auf dem Weg zur Marktreife unterstützen.

Wasserkraft, die in Fluss- und Meeresströmungen enthaltene kinetische Energie, verfügt über ein Potential, mit dem man bis zu vier Prozent des heutigen globalen Strombedarfs decken könnte. Dennoch wird sie bisher kaum genutzt. Mit der neu entwickelten Technologie soll sich das auf absehbare Zeit ändern. Mit Simulationsverfahren und dem Bau einer funktionsfähigen Prototypenanlage sowie der Dokumentation von Messergebnissen soll neben der Machbarkeit auch die Wirtschaftlichkeit der Technologie nachgewiesen werden. Ziel ist eine Lizenzierung von Technologie und Patent an Unternehmen aus der Energiebranche.

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