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Fairix.de schafft größtes Angebot fairer, ökologischer und nachhaltiger Produkte

Samstag 24. Oktober 2009 von birdfish



Nach genau zwei Jahren der Vorarbeit ist mit fairix.de seit kurzem Deutschlands erster umfassender Marktplatz für nachhaltige Produkte online.

Fairix
[Screenshot]

Angebote für alle Lebensbereiche sind hier an einer Stelle erhältlich. Das besondere an der Idee: fairix.de schafft Kooperation und Vernetzung, einen Ort an dem verschiedenste Anbieter fairer und ökologischer Produkte sowie Anbieter nachhaltiger Informationen mit bewussten Konsumenten zusammengeführt werden.

Aber ist die Idee, nachhaltige Produkte im Internet anzubieten, wirklich neu? „So, wie wir es machen, ja“, sagt Kevin Droßard einer der beiden Gründer. Er ist mit kritischen Diskussionen groß geworden. Beide Eltern waren in der Bio-Branche tätig und schon früh stellte er sich die Frage wie das, was bei Lebensmitteln geht auf andere Branchen übertragbar ist. So entstand die Idee dies über das Internet zu tun. Natürlich gibt es im Internet schon Bezugsquellen für Fair Trade Produkte, ökologisches Bauen und Wohnen, Öko-Textilien usw. „Es gibt ganz nette Angebote, aber Interessenten müssen dafür lange suchen, Bestellungen bei unterschiedlichen Anbietern aufgeben, immer wieder entscheiden, ist das jetzt eine seriöse Seite, das ist viel zu nervig und ein Hemmnis für die Verbreitung ethischen Konsums.“ Fairix.de will deshalb als Pionier die ganze Bandbreite der Angebote für alle Lebensbereiche unter einem digitalen Dach vereinigen. Dazu gehört bester Bio-Wein genauso wie ökologische Mode junger Designer, Naturmöbel genau so wie grüne Elektronik.

Entscheidend für ein Fairix-Produkt ist die Antwort auf die Frage: Ist dieses Produkt in ökologischer und sozialer Hinsicht auf der Höhe des heute Machbaren? Bietet es eine sinnvolle Alternative zu anderen Angeboten? Ist es langlebig, hochwertig verarbeitet, ist es ökologisch in Material und Anwendung, wurde es unter anständigen Bedingungen hergestellt und bekommen die, die es herstellten oder anbauten, einen angemessenen Lohn dafür? Am liebsten ist es den beiden Unternehmern natürlich, wenn eine anerkannte Zertifizierung aus dem Bio-, Fair-Trade oder sonstigen Bereich vorliegt „Aber es gibt Kleinanbieter, die schöne und sinnvolle Angebote haben, für die eine offizielle Zertifizierung eine unüberwindliche Hürde wäre“, gibt Frederik Landshöft zu bedenken. Er studierte Entwicklungspolitik und kennt die Probleme, vor denen Produzenten z. B. in Afrika oder Afghanistan stehen, aus erster Hand. Deshalb gilt bei Fairix: Wenn die Qualität des Produktes plausibel und belegbar ist oder ein Angebot in keine offizielle Zertifizierung passt, sind Ausnahmen möglich. Entscheidend ist ein „nachweislich ethischer Mehrwert“. Gibt es Angebote, die es bei Fairix nie geben wird? „Also, bei uns ist eine ganze Menge ausgeschlossen. Das Schöne ist, das trotzdem niemand auf irgendetwas verzichten muss.“ Denn das Spektrum nachhaltiger, ökologischer und fair gehandelter Produkte und Dienstleistungen, das ist das unverrückbare Fairix-Credo, ist so groß, dass es alle Lebensbereiche abdeckt.

Die Kunden, die sich für die Fairix-Angebote interessieren, sind kritisch. Sie vertrauen nicht blind, wollen keine Werbetexte, sondern Fakten, um informierte Kaufentscheidungen treffen zu können. Deshalb kombinieren die Fairix-Gründer das Produkt-Angebot mit Information. Die Fairix-Umschau bietet den Seitenbesuchern Zugang zu unabhängigen Informationsquellen. Medienpartner stellen Hintergrundinformationen zur Verfügung und bieten Links auf ihre Seiten an. Im Laufe der Zeit soll ein umfangreiches Angebot rund um die entsprechenden Themen entstehen.

„Die Verknüpfung von unabhängiger Information und Produktangebot ist ein weiterer Punkt, der Fairix unverwechselbar macht und vor allem Vertrauen schafft“, sagt Landshöft.

Ihr Konzept ist nicht nur für Kunden sicher, transparent und bequem. Auch für Anbieter bietet Fairix eine niedrigschwellige und vor allem risikolose Präsentation. „Wir möchten ausdrücklich Kleinunternehmen, jungen Designern und handwerklich arbeitenden Betrieben eine Möglichkeit bieten, ihre Produkte einem breiten Publikum vorzustellen.“ Denn so könne das Massenmedium Internet gerade Produkten, die keine Massenware sind, eine Chance geben. Das passt zur Fairix-Philosophie. Der ethische Mehrwert alleine ist für die Kunden, die sich unter dem Schlüsselwort LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) fassen lassen, nicht ausreichend. Sie erwarten Angebote, die Trends aufnehmen, für Mode und individuellen Lifestyle stehen.

Das Projekt ist langfristig angelegt. Sowohl Produkt- als auch Informationsangebot sollen kontinuierlich wachsen, stets aktuell und den neuesten Entwicklungen angepasst werden. Droßard und Landshöft sind sich sicher: Ethik und Ökologie, Kooperation und Vernetzung sind die Themen, denen die Zukunft gehört.

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