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Deutschland und die Malediven vertiefen die Zusammenarbeit im Umweltschutz

Freitag 12. März 2010 von birdfish



Der Staatspräsident der Malediven, Mohamed Nasheed, und Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen haben diese Woche eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart.

Bundesumweltminister Röttgen und Malediven-Präsident Nasheed in Berlin
Bundesumweltminister Röttgen und Malediven-Präsident Nasheed in Berlin – (c) Ute Grabowsky/ photothek.net

“Die Kooperation mit den vom Klimawandel besonders bedrohten Staaten wie den Malediven ist mir ein besonderes Anliegen. Ich freue mich, dass Präsident Nasheed und ich heute Gelegenheit hatten, über den Fortgang der internationalen Klimaverhandlungen und den Ausbau der bilateralen Umweltkooperation beider Staaten zu sprechen”, sagte Röttgen.

Die Malediven sind durch den Klimawandel besonders gefährdet und müssen daher große Anpassungsleistungen vollbringen. Sie haben sich zudem das anspruchsvolle Ziel gesetzt, bis 2020 klimaneutral zu werden. Das Bundesumweltministerium wird daher prüfen, welche konkreten Klimaschutzprojekte der Malediven in den kommenden Jahren aus der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMU gefördert werden können.

Mit der 2008 gegründeten Initiative finanziert das BMU Projekte in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern zur Emissionsminderung, zum Erhalt der biologischen Vielfalt mit Klimarelevanz sowie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Sie wird aus Auktionserlösen aus dem Emissionshandel gespeist.

Über konkrete Zusagen zur Höhe der geplanten Mittel oder zu den zur Unterstützung vorgeschlagenen Projekte informierte das BMU in seiner Meldung nicht.

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