Klimawandel: Wasserknappheit und Dürren in Europa zunehmend ein großes Problem
Mittwoch 23. Juni 2010 von birdfish
Der Umweltministerrat hat gefährdete Mitgliedstaaten aufgefordert, dringend Risikomanagementpläne für Wasserknappheit und Dürre zu erstellen.

Dürre und Überschwemmungen nehmen auch in Europa zu – Foto: Dagmar Struß
Er rief dazu auf, mit Wasser effizienter umzugehen. Denn Wasserknappheit und Dürren gehöre in vielen Teilen Europas zunehmend zu den großen Problemen. Wenn keine geeigneten Gegenmaßnahmen getroffen würden, werden der Klimawandel und der steigende Wasserbedarf die Lage noch verschärfen.
Die Umweltminister befürworteten in ihren Schlussfolgerungen konkret die Weiterentwicklung der europäischen Dürrebeobachtungsstelle. Sie soll Dürren vorhersagen, beurteilen und überwachen und den Austausch bewährter Verfahren fördern. Durch die Kombination verschiedener Ansätze wie Wasserpreis, intelligentere Bewässerungsmethoden, Wassereffizienz in Gebäuden, Landwirtschaft, Industrie und Tourismus sowie Sensibilisierungskampagnen soll nach dem Willen des Rates mehr Wasser gespart und das Wassernachfragemanagement gefördert werden. Weiterhin will der Umweltrat Investitionen in die Entwicklung neuer nachhaltiger Technologien für die Versorgung mit sauberem Wasser fördern.
Darüber hinaus verabschiedete der Umweltrat Schlussfolgerungen zur Anpassung von Wäldern an den Klimawandel. Darin rufen sie auf, die Kooperation zu nachhaltiger Forstwirtschaft zwischen der EU und der internationalen Ebene zu stärken und das Thema stärker in andere Politikbereiche zu integrieren.
Schlagworte:
Entwicklung, EU, Industrie, Landwirtschaft, Maßnahmen, Politik, Tourismus, Wasser, Wasserknappheit, Wälder, WirtschaftVerwandte Artikel
Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 23. Juni 2010. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.




