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Ehemaliger Atommanager Traube hält Laufzeitverlängerung für unverantwortlich

Freitag 10. September 2010 von birdfish



Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat jetzt von der Bundesregierung die sofortige Rücknahme ihres Beschlusses zur Verlängerung der Laufzeiten von AKW gefordert.

Biblis: Risiken wachsen

AKW Biblis: Alte Werke sind tickende Zeitbomben – Foto: setcookie / Pixelio

Der DNR legte ein Analysepapier seines energiepolitischen Beraters, des früheren Atommanagers Klaus Traube, vor.

Mit der neuen Regelung würden die meisten der 17 deutschen AKW Laufzeiten von bis zu 50 Jahren erhalten. Für derart lange Laufzeiten seien sie aber gar nicht ausgelegt! Zudem sei bei den Energieszenarien massiv getrickst worden. „Wir lassen uns von Frau Merkel nicht für dumm verkaufen“, sagte DNR-Präsident Hubert Weinzierl. Er rief dazu auf, zahlreich zur Demonstration am 18. September in Berlin gegen die Verlängerung der Laufzeiten von AKW zu kommen.

Zur Person von Prof. Dr. Klaus Traube:
Er war von 1969 bis 1976 an führender Stelle in der Atomindustrie tätig und leitete anschließend u.a. viele Jahre das Bremer Energieinstitut an der Uni Bremen.

Das Analysepapier als Word-Dokument


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