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Klima-Verhandlungen in China beginnen – schon jetzt Skepsis über Erfolge in 2010

Montag 4. Oktober 2010 von birdfish



Heute beginnt in Tianjin (China) ein weiterer Abschnitt der weltweiten Klima-Verhandlungen zur Vorbereitung des Klimagipfels in Cancún.

Christiana Figueres
Christiana Figueres, Chefin des UN-Klimasekretariats – Foto: Eskinder Debebe / UN Photo

Was in Kopenhagen im vergangenen Dezember nicht gelang, soll Ende des Jahres in Mexiko geschafft werden: die Festlegung der Verpflichtungen von 37 Industriestaaten zur Reduzierung von Treibhausgasen, zur Verbesserung des Emissionshandels sowie zu einer nachhaltigen Land- und Fortwirtschaft.
In China soll nun eruiert werden, was in Cancún an Ergebnissen möglich sein wird und welche Kompromisse dafür noch erarbeitet werden müssten.

Des weiteren berät die AWG-LCA (ihr gehören 194 Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention UNFCCC an) über Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, Technologie- und Wissenstransfers. Schließlich geht es um die Finanzierung von Kompensionsmaßnahmen insbesondere für die am meisten vom Klimawandel betroffenen Länder der Erde.

Hochrangige Vertreter aus China für die Klimakonferenz bezweifelten bereits den großen Wurf in diesem Jahr und prognostizierten weitreichende Vereinbarungen erst für den Klimagipfel in 2011.

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