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Industrie fordert von Oettinger ambitionierte Energieeffizienzpolitik für die EU-Staaten

Montag 18. Oktober 2010 von birdfish



Vertreterinnen und Vertreter des Industrieforums für Energieeffizienz (EEIF) haben jetzt den EU-Energiekommissiar Günther Oettinger getroffen, um eine ambitioniertere Energieeffizienzpolitik einzufordern.

Emissionen satt: das 20 Prozent-Ziel ist nicht in Sicht
Emissionen satt: für das 20 Prozent-Ziel ist noch viel zu tun – Foto: Konstantinos Dafalias / Pixelio

Im EEIF sind Konzerne des Energieeffizienzsektors vertreten. Sie präsentierten dem Energiekommissar Forderungen, um das Energieeinsparziel von 20 Prozent noch erreichen zu können. Zur Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen schlugen sie vor, eine eigene Energieeffizienzarbeitsgruppe von EntscheidungsträgerInnen aus Industrie, Zivilgesellschaft und Politik zu gründen, über welche die Europäische Kommission den Vorsitz hätte. Die Aufgabe der Arbeitsgruppe wäre es, Maßnahmen zur Umsetzung des 20-Prozent-Ziels zu entwickeln und mögliche Hindernisse, sowie zusätzliche Herausforderungen festzustellen.

Kommissar Oettinger müsse fünf Kernelemente berücksichtigen, damit das Sparziel noch erreicht werde. Dies seien „conviction, cash, compliance, communication and compulsory targets”, also Überzeugung, Finanzen, Kontrollmechanismen, Kommunikation und verpflichtende Ziele.

Pressemitteilung des EEIF (PDF, engl.)

Forderungspapier des EEIF (PDF, engl.)

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