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Globales Umweltministertreffen endet mit Bekenntnis für Nachhaltige Entwicklung

Dienstag 28. Februar 2012 von birdfish



Die UmweltministerInnen haben sich jetzt unter dem Dach des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi getroffen. Das Treffen diente zur Vorbereitung des Rio+20-UN-Gipfels im Juni in Brasilien.

Die Dürre schreitet voran
Längst Realität: Artensterben, Abholzung, Verlust ertragreicher Böden – Foto: Dagmar Struß

Etwa 150 RegierungsvertreterInnen aus aller Welt diskutierten auf der 12. Sondersitzung des UNEP-Verwaltungsrates/Globales Umweltministertreffen (GC/GMEF) über eine “grüne” Wirtschaft und die notwendigen institutionellen Veränderungen, um UNEP zu einem schlagkräftigeren Gremium zu machen.

Ein für diesen Anlass veröffentlichter Kurzbericht für Entscheidungsträger über die weltweiten Aussichten im Umweltbereich (GEO5) stellte klar, dass die bereits 1992 in Rio befürchteten negativen Veränderungen – Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Schwund der Fischereigründe, Abholzung und der Verlust ertragreicher Böden – inzwischen vielerorts zur Realität geworden ist.

Die PolitikerInnen wollen Rio+20 zu einem Erfolg machen. Im Statement zum 40. Geburtstag von UNEP heißt es, dass beim UN-Gipfel im Juni konktrete Aktionen beschlossen werden sollen, um die bedrückenden Umweltprobleme als globale Gemeinschaft im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung anzugehen.

Doch von Einstimmigkeit kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Rede sein. Viele Staaten äußerten Bedenken am zur Zeit diskutierten “Green Economy”-Ansatz. Und längst nicht alle Nationen sind für eine Besserstellung von UNEP.
[DNR]

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