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EEA bemängelt leichtfertige Handhabung im Umgang mit Wasserressourcen in Europa

Donnerstag 22. März 2012 von birdfish



Einen besseren Schutz der europäischen Wasserressourcen fordert die Europäische Umweltagentur (EEA) in ihrem Bericht „Towards efficient use of water resources in Europe“.

Kostbares Wasser
Kostbares Wasser – Foto: Dagmar Struß

Die EEA bemängelt, dass der Umgang mit den Wasserressourcen zu leichtfertig gehandhabt wird und die wahren Kosten der Bereitstellung und Nutzung von Wasser meist ignoriert werden. Das führe dazu, dass Wasser in großen Mengen verschwendet werde. Angesichts des zunehmenden Klimawandels, der den Druck auf Wasserressourcen vielerorts verstärke, sei das nicht mehr leistbar.

In vielen Ländern Europas bereite der bereits existierende Wassermangel schon jetzt Probleme. In manchen Ländern seien in der Vergangenheit sogar Trinkwasserbeschränkungen notwendig gewesen. Die EEA kritisiert, dass vor allem in der Landwirtschaft mit Wasser verschwenderisch umgegangen wird und zeigt auf, wie in diesem Bereich Einsparungen vorgenommen werden können. Aber auch die Trinkwasserverschwendung sei sehr hoch, so die EEA, in manchen Ländern ginge bis zu 50 Prozent des Trinkwassers verloren.

Bericht „Towards efficient use of water resources in Europe“ (engl.)

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Ein Kommentar über “EEA bemängelt leichtfertige Handhabung im Umgang mit Wasserressourcen in Europa”

  1. Energieausweis Weyhe schrieb:

    Eine unheimlich große Rolle spielt hierbei auch der weltweit zunehmende Fleischkonsum. Eine Tatsache, die absolut logisch und nachvollziehbar ist, aber von vielen Menschen gerne ignoriert wird – generell wird darüber in den Medien zu wenig berichtet. Dabei können wir hier durch eine Umstellung unseres Konsumverhaltens mit Sicherheit am ehesten etwas bewirken. Gab es damals noch den guten Sonntagsbraten (also 1x in der Woche Fleisch), so essen heutzutage die meisten Menschen höchsten 1x in der Woche KEIN Fleisch. Wenn überhaupt. Fleisch wird sogar schon morgens in den meisten Haushalten als Aufschnitt aufs Brot oder als Speck gegessen. Da wir immer mehr Fleisch essen wollen, aber immer weniger dafür bezahlen wollen, unterstützen wir mit dem Kauf von billigen Tierprodukten die Massentierhaltung. Damit ist ein unheimlich großer Wasseraufwand verbunden, denn die Tiere müssen nicht nur getränkt werden – der Futtermittelanbau (gerade in wasserärmeren Ländern) verzehrt unheimlich viel Wasser und auch die Ausscheidungen der Tiere richten erheblichen Schaden an. Unser Grundwasser wird durch die viele auf den Felder ausgefahrene Gülle verseucht. Das müsste alles nicht sein, da wir Menschen nicht auf den Verzehr von Tieren angewiesen sind. Wir haben so viele tolle Alternativen.
    Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium

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