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Onlinekonferenz KLIMA 2012: nachhaltige Technologien für kleine Inselstaaten

Dienstag 30. Oktober 2012 von birdfish



Die fünfte weltweite Onlinekonferenz KLIMA 2012 präsentiert Forschung aus aller Welt.

Malediven
Sind die Malediven noch zu retten? – Foto: H. Hoppe / Pixelio

Fünf Tage lang dreht sich dabei alles um den Konferenzschwerpunkt „Klimawandel, Inselstaaten und nachhaltige Technologien“. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr der Generalsekretär des Sekretariats der Afrika-Karibik-Pazifik-Staaten inne. Die Konferenz findet ausschließlich im Internet statt und ist somit klimaneutral. Veranstaltet wird die KLIMA 2012 vom Forschungs- und Transferzentrum „Applications of Life Sciences“ (FTZ-ALS) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg).
Schwerpunkt der fünftägigen, rein virtuellen Konferenz ist in diesem Jahr das Thema „Klimawandel, Inselstaaten und nachhaltige Technologien“. Rund 50 wissenschaftliche Beiträge können 24 h/Tag gelesen, kommentiert und direkt mit den Autoren diskutiert werden. Daneben finden tägliche Experten-Live Chats statt und Klimavideos illustrieren die schon heute bemerkbaren Einflüsse von Wetterveränderungen und Klimaschwankungen. Daneben bietet KLIMA 2012 Zugang zu einer umfangreichen Klimabibliothek sowie einer Datenbank mit hunderten Klimaprojekten.

Dr. Ibn Chambas, Generalsekretär des Sekretariats der AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik), hat die Schirmherrschaft der 5. globalen Onlinekonferenz KLIMA 20212 übernommen und begrüßt, dass die Organisatoren der HAW Hamburg die Aufmerksamkeit der Welt auf genau die Regionen lenken, die bereits heute mit den Folgen der Klimaschwankungen und des Klimawandels zu kämpfen haben. Der diesjährige Schwerpunkt auf kleine Inselstaaten sei besonders relevant, da die meisten dieser Staaten, wenn nicht sogar alle, hinsichtlich der negativen Auswirkungen des Klimawandels sehr verletzlich seien, so der Generalsekretär.

„Dass wir Dr. Chambas als Schirmherren gewinnen konnten, unterstreicht die Bedeutung IT-basierter Wissens- und Interaktionsmöglichkeiten wie KLIMA 2012 sie bietet. Insbesondere für sonst physisch schwer zu erreichende kleine Inselstaaten“, sagt Prof. Dr. Walter Leal, Leiter des FTZ-ALS und Leiter der Tagung. Gerade kleine Entwicklungsländer seien sehr anfällig für klimatische Einflüsse, die den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt stark einschränken könnten. So könnten neben stimmigen Anpassungsmaßnahmen der Transfer von nachhaltigen Technologien wie beispielsweise den erneuerbaren Energien vielversprechende Potentiale geboten werden. „Es besteht ein großes Interesse an Forschungsergebnissen und Beispielen, welche Klimatechnologien heute schon im Einsatz sind – in kleinen Insel-Entwicklungsländern genauso wie in den anfälligsten Regionen der Welt in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ein ebenso großer Bedarf besteht an Zugang zu Klimawissen und praxisrelevanten Lösungsansätzen, wie sich Staaten bestmöglich auf zukünftige klimatische Einflüsse einstellen können“, sagt Leal.

Die Veranstaltung richtet sich an Forscher, Unternehmen, Behörden, NGOs und die interessierte Öffentlichkeit vom 5. bis 9. November 2011 über den Klimawandel und die Potentiale und Chancen nachhaltiger Technologien für kleine Inselstaaten austauschen.

Die Onlineklimakonferenz KLIMA 2012 findet statt vom 5. bis 9. November 2012.

Anmeldung unter www.klima2012.de (deutsche Seite) und www.climate2012.de (internationale Seite)

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