Die Ramsar-Konvention

Feuchtgebiete als Lebensraum – (c) Dagmar Struß
Hauptziel der Ramsar-Konvention, die bis dato von 159 Staaten unterzeichnet wurde, ist es, die Feuchtgebiete weltweit zu erhalten und beeinträchtigte oder zerstörte Gebiete wiederherzustellen. Zu diesem Zweck soll sichergestellt sein, dass sie ausgewogen und nachhaltig genutzt werden (wise use). Deutschland hat bislang 34 solcher Feuchtgebiete internationaler Bedeutung gemeldet.
Bedeutung von Auen für den Klimaschutz
Die mittel- bis langfristigen Anforderungen zur Anpassung an den Klimawandel machen es erforderlich, die natürliche Dynamik und die ökologische Schwankungsbreite der Auen zu nutzen. Intakte Auenlandschaften sind aufgrund ihrer Anpassung an wechselnde Wasserverhältnisse, die von Überschwemmungen bis zu trockenen Phasen reicht, zur Abpufferung der Auswirkungen des Klimawandels (mögliche Häufung von Überflutungen und Niedrigwasserperioden) bestens geeignet.
Moore und Torf
Zum Thema Moore und Torf erfahren Sie mehr in unserem Glossarbeitrag:
Moore und Torf – die effektivsten CO2-Speicher der Erde in Gefahr
Weitere Informationen:
- zur Ramsar Konvention allgemein
- zum Weltfeuchtgebietstag 2010
- Nationaler Auenzustandsbericht des BfN
- zum Lebensraum der Moore
- Infos zur Wiedervernässung deutscher Moore vom Forschungsverbund Berlin e.V.
- Der BUND zur Forderung, Moore zu renaturieren
- Der WWF zur Forderung, Auen engagierter zu schützen
Stand: 02.02.2010




