Hier finden Sie unsere Artikel sowie verlinkte Stellungnahmen von diversen Institutionen, die sich aus verschiedenen Gründen gegen die CO2-Speicherung bzw. gegen das CCS-Gesetz (Gesetz über die Abscheidung, den Transport und die dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid in tiefen Gesteinsschichten – Carbon Capture and Storage) ausgesprochen haben.
Weitere Infos in unserem Glossar unter ‘CCS-Gesetz’
Aktuell:
September 2011: Letzte Entscheidung zum CCS-Gesetz soll am 23.09.11 im Bundesrat getroffen werden
Nach Vorstellung des Bundestages soll die CCS-Technologie zunächst bis 2017 erprobt und zu diesem Zweck CO2 in unterirdische Speicher einlagert werden. Eine Ausstiegsklausel könnte es anschließend betroffenen Ländern möglich machen, CCS-Projekte zu stoppen. Ein Rechtsgutachten belegt jedoch, dass dieses Veto ggf. nicht ziehen wird.
Der Sachverständigenrat der Bundesregierung
Die Stellungnahme des Umweltrates (PDF)
BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz
Der BUND stellte ein neues geologisches Gutachten vor, dass vielfältige Risiken im Zusammenhang mit einer CO2-Speicherung aufzeigt.
Die zentralen Ergebnisse des geologischen Gutachtens zur CO2-Endlagerung:
- CO2-Verpressung kann Leckagen oder Erdbeben verursachen
- Es droht eine Versalzung des Grundwassers
- Die Dichtheit der CO2-Endlager ist nicht nachweisbar
- Speicherkapazitäten für höchstens 27 Jahre
- CO2-Endlagerung steht in Konkurrenz zu erneuerbaren Energien
- CCS ist ineffizient: Die Technologie benötigt 30 Prozent mehr Energie zur Stromerzeugung
- Die Zusammensetzung des Gases und mögliche Folgen sind ungewiss
Hier die ausführliche Studie zu den Risiken der CO2-Speicherung (PDF)
(Stand: 11/2010)
Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
Die Stellungnahme des NABU zum CCS-Gesetzentwurf (PDF)
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
Im Rahmen eines Kongresses zur Zukunft der Kohleverstromung und der aktuellen CCS-Projekte zog Daniel Vallentin vom Wuppertal Institut das Resumee, dass die bisherigen Verzögerungen bei der CCS-Entwicklung dazu führen, dass CCS erst frühestens 2025-2030 zur großmaßstäblichen Erprobung bereit steht. Das Verfahren habe bis dahin jedoch schon seine Relevanz vollends verloren, weil es preislich nicht mehr mit dem zukünftigen Energieangebot werde konkurrieren können. Denn schon einige Jahre vorher werde Offshore-Strom billiger produziert als Kohlestrom plus CCS. Strom aus einem regenerativen Energieträgermix werde spätestens bis 2030 billiger sein als Kohlestrom mit CCS. [...]
Quelle: Telepolis / Heise vom 20.04.2010, “Die Zeit macht CCS irrelevant”
Der GtV-Bundesverband Geothermie
Unser Bericht vom 2. 04.2009 zur Argumentation der Geothermie
Greenpeace
Unser Bericht vom 25.03.2009 zum Greepeace-Protest.
Die Stellungnahme von Greenpeace zum CCS-Gesetz
Flyer mit 5 ausgeführten Punkten gegen die CO2-Lagerung (PDF, 14 MB!)




