Einige Standorte sind für die Verpressung von CO2 ins Gespräch gebracht worden – darunter Brandenburg und Nordfriesland. Die meisten Standorte, die gehandelt werden, sind allerdings bisher noch unter Verschluss gewesen.
Im Februar 2011 veröffentlich Greenpeace die Liste möglicher Standorte in Deutschland.
Greenpeace hatte bereits im Juni 2010 um Auskunft über CO2-Endlager gebeten. Die BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften) verweigerte die Herausgabe der Standortinformationen mit unterschiedlichen Begründungen. Nun musste die Behörde die Daten zwar nach dem Umweltinformationsgesetz herausgeben, wollte aber die Veröffentlichung nach dem Urheberschutzgesetz (§ 53) untersagen. Greenpeace gab daraufhin ein Rechtsgutachten in Auftrag. Es kommt zu dem Ergebnis, dass “harte Fakten” grundsätzlich nicht dem Urheberrechtsschutz unterliegen und eine Tabelle im Excelformat nicht die schöpferische Tiefe erreicht, um urheberrechtlich schützenswert zu sein.

Greenpeace-Artikel aus dem Februar 2011 zur Veröffentlichung der CO2-Endlager Standorte
Greenpeace-Materialien:
- Tabelle mit allen Orten, die für CO2-Lager in Frage kommen (PDF)
- Deutschlandkarte [groß] mit möglichen Standorten (PDF)
- Potentielle CO2-Endlager in Deutschland auf Google Earth
(Wer Google Earth nicht installiert hat, kann hier eine kostenlose Version herunterladen.)





