Kohlekraftwerke gehören weltweit zu den schlimmsten Klimakillern überhaupt. Mit den bestehenden Kohlekraftwerken lassen sich die notwendigen Klimaziele auf keinen Fall einhalten.
Nun glaubt die KKW-Lobby, mit der Speicherung von CO2 ein Alibi gefunden zu haben, immer neue Kraftwerke zu bauen. Dieses ist jedoch umweltpolitisch als auch wirtschaftlich großer Unsinn.
Wie man die weltweite Energiewirtschaft ganz realistisch so umstellen könnte, dass bis 2050 Klimaziele ohne Kohle- und Atomkraft eingehalten und weiter vorangetrieben werden könnten, zeigt dieser Artikel inkl. Studie.
Übersichtstabelle der Kohlekraftwerke in Bau oder Planung – Stand Februar 2010 (PDF)

Pressespiegel ab 10/2009
(Unsere Eigenartikel zum Thema finden Sie generell unter dem Tag Kohlekraftwerke)
Hanau zieht gegen Kraftwerksausbau durch Eon vor Gericht
Die Stadt Hanau wird gegen den umstrittenen Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger am Main klagen. Die Stadtverordneten votierten in ihrer Sitzung am Montagabend einstimmig dafür. Vor kurzem hatte der Magistrat empfohlen, gegen die bereits von der Aufsichtsbehörde teilweise genehmigte Erweiterung juristisch vorzugehen. [...]
finanznachrichten.de, 24.01.11
Merkel kämpft in Brüssel für die Steinkohle
Um der EU doch noch grünes Licht für den deutschen Steinkohlekompromiss abzuringen, setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf Diplomatie statt auf Autorität. Nach Informationen unserer Zeitung aus ranghöchsten Kreisen der EU-Kommission hat die Bundesregierung bewusst darauf verzichtet, das Thema Steinkohle heute bei einem informellen Gipfel der 27 Staats- und Regierungschefs auf die Tagesordnung zu setzen. Stattdessen wird die Kanzlerin sich am Rande des Treffens mit zwei Staatschefs zurückziehen, um mit diesen eine Plattform für ihre Initiative zugunsten der deutschen Steinkohle vorzubereiten. Einer davon wird nach Informationen unserer Zeitung der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy sein. [...]
Stadtwerke Düsseldorf beschließen Aus für Kohlekraftwerk
Als „großartigen Erfolg der Anti-Kohlekraftwerks-Bewegung und wichtiges landespolitisches Signal“ begrüßten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Aktionsbündnis ASTR(H)EIN das heute vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf AG beschlossene Aus für das geplante 400-Megawatt-Kohlekraftwerk in Düsseldorf. Wie die Stadtwerke soeben mitteilten, sollen – wie vom BUND lange gefordert – jetzt der Genehmigungsantrag zurückgezogen und stattdessen Planungen für ein wesentlich umweltfreundlicheres Gaskraftwerk mit Kraft-Wärme-Koppelung vorangetrieben werden. Dazu wollen die Stadtwerke einen dreistelligen Millionenbetrag in Erneuerbare Energien investieren. [...]
Meldung des Aktionsbündnis sauberer Strom am Rhein, 23.04.2010
Zusätzliche Quecksilber-Belastung als „Licht-aus-Kriterium“ für geplantes Kohlekraftwerk Staudinger
Erörterungstermin von Block 6 des E.on-Kohlekraftwerks im hessischen Großkrotzenburg stellt Genehmigung grundsätzlich in Frage – Neue EU-Richtlinie zum Schutz von Gewässern und Fischen vor giftigem Quecksilber wird nicht eingehalten – Deutsche Umwelthilfe, BUND Hessen und Bund Naturschutz in Bayern verlangen Abbruch oder Aussetzung des Verfahrens und kündigen für den Fall der Genehmigung Klagen an
PM der Deutschen Umwelthilfe und anderen, 19.11.09
NRW will versuchen, das Kraftwerk in Datteln doch noch zu realisieren
Düsseldorf kämpft für das Kohlekraftwerk Datteln: Die NRW-Landesregierung will die Blockade für den Neubau des Eon-Kraftwerks lösen – und dafür die Neufassung des Landesentwicklungsplanes vorziehen.
Zweiter Anlauf für Datteln, Financial Times Deutschland, 09.11.09
“Der Eon-Konzern hat erstmals Zweifel erkennen lassen, dass er das Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg wie beabsichtigt erweitern wird. Der geplante Bau des Blocks 6 werde überprüft, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Energiekonzerns auf Anfrage. Er verwies auf die Wirtschaftskrise, die auch Auswirkungen auf die Nachfrage nach Strom habe, und auf die deutlich gestiegenen Baukosten solcher Anlagen.”
“Eon überdenkt Staudinger-Pläne”, FAZ.NET vom 14.10.2009
Stand: 24.01.2011




