KLIMA-MEDIA.de Pressespiegel & Infoblog

Tiere und Pflanzen – Gewinner und Verlierer des Klimawandels

Allgemein

Klimawandel hat Europa bereits spürbar verändert – Lebensräume und Arten bedroht

Der Klimawandel hat umfangreiche Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt in ganz Europa.
Zu diesem Ergebnis kommt eineStudie der Europäischen Umweltagentur (EEA), die mit potenziellen Schäden in beträchtlicher Höhe rechnet und daher Mitgliedstaaten aufruft, mehr für die Anpassung zu tun.
Mit drastischen Auswirkungen rechnen die Forscher auch für die Artenvielfalt. Ein Fünftel der Lebensräume und jede zehnte europäische Art sind durch den Klimawandel bedroht.[...]
Kompletter Artikel vom 29.11.2012


Klimawandel: Biologische Vielfalt könnte stärker schwinden als bisher angenommen

Wenn die Klimaerwärmung wie erwartet fortschreitet, könnten weltweit nahezu ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten aussterben.
Wie Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Senckenberg Gesellschaft für Naturkunde herausfanden, muss die Rate des tatsächlichen Biodiversitätsverlusts möglicherweise deutlich nach oben korrigiert werden: Bis zum Jahr 2080 könnte in bestimmten Organismengruppen über 80% der genetischen Vielfalt innerhalb von Arten verschwinden, so die Forscher in der Titelstory des Fachjournals „Nature Climate Change“. Die Studie ist die erste weltweit, die den Verlust der biologischen Diversität auf Basis der genetischen Vielfalt quantifiziert.[...]
Kompletter Artikel vom 30. August 2011


Einzelne Ökosysteme

Übersäuerung der Meere: Weichkorallen könnten Steinkorallen verdrängen

Die Übersäuerung der Meere verändert die Zusammensetzung von Korallenriffen, warnen japanische Forscher. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnten Weichkorallen die in maritimen Lebensräumen wichtigen Steinkorallen mehr und mehr verdrängen. [...]
Kompletter Artikel in SPIEGEL Online, 25.03.2013


Zukunftsprognose: Gewinner und Verlierer des Klimawandels in unseren Bächen und Flüssen

Fließgewässer sind empfindliche Ökosysteme. Wie werden sie sich unter dem Einfluss des Klimawandels verändern? Und was bedeutet das für die darin lebenden Tierarten? Die jetzt im Fachmagazin Global Change Biology erschienene Studie eines internationalen Teams um den am Biodiversität und Klima Forschungszentrum arbeitenden Wissenschaftler Dr. Sami Domisch zeigt, dass neben den an Kälte angepassten Arten vor allem Endemiten Verlierer des Klimawandels sein werden. Diese kleinräumig verbreiteten und auf besondere Lebensräume spezialisierten Arten reagieren sehr empfindlich auf klimatische Veränderungen.[...]
Kompletter Artikel vom 7. Januar 2013


Fauna

Versauerung lässt Miesmuscheln kalt

Ausreichend Futter kann Nachteile von saurem Wasser zum Teil ausgleichen – noch
Für viele schalentragende Tiere ist die Versauerung der Meere fatal. Doch zumindest eine der häufigsten Muscheln der Ostsee tangiert dies wenig: Solange die Miesmuschel genügend Futter findet, wächst sie auch im sauren Wasser. Ihre Jungtiere bilden selbst dann noch erfolgreich Schalen, wenn der Anteil an gelöstem Kohlendioxid im Wasser aktuelle Werte deutlich übersteigt.
Zur Meldung des GEOMAR vom 6. Mai 2013


Schildkröten sind die Verliererinnen des Klimawandels und vom Aussterben bedroht

Deutsche Wissenschaftler untersuchen den Einfluss des Klimawandels auf globale Biodiversitätsmuster und ermitteln dadurch mögliche Verlierer und Gewinner der Veränderungen. Acht Wissenschaftler der herpetologischen Arbeitsgruppe des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig Bonn (ZFMK), Deutschland, präsentierten in der Fachzeitschrift Global Change Biology die Ergebnisse einer umfangreichen Studie, wie die globale Verbreitung und die Artenvielfalt der Schildkröten in naher Zukunft durch den Klimawandel beeinflusst werden könnten. [...]
Kompletter Artikel vom 24. Februar 2012


Schlechte Anpassung: Schmetterlinge und Vögel “flattern” dem Klimawandel hinterher

Vögel und Schmetterlinge können offenbar mit dem Klimawandel nicht mithalten. Die Temperaturen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten in Europa schneller erhöht als beide Tiergruppen sich anpassen konnten. Sie sind damit langsamer nach Norden gewandert als es ihre klimatischen Erfordernisse für nötig erscheinen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Fachmagazin Nature Climate Change veröffentlicht hat. Im statistischen Mittel lägen demnach Schmetterlinge 135 und Vögel sogar 212 Kilometer gegenüber der Temperaturerhöhung und der Verschiebung ihrer Lebensräume nordwärts zurück.[...]
Kompletter Artikel vom 2. Februar 2012


Flora

Klimawandel: Mehr CO2 in der Atmosphäre kommt Mais und Sorghum bei Trockenheit zugute

In einem groß angelegten Freilandexperiment haben Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Biodiversität in Braunschweig untersucht, wie sich eine erhöhte Konzentration an Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre, die im Zuge des Klimawandels erwartet wird, auf das Wachstum von Mais und Sorghum-Hirse auswirkt. Fazit: Mais und Hirse gehören zu den Gewinnern des Klimawandels.
Komplette Pressemeldung des Thünen-Instituts vom 17. April 2013


Wie reagieren Bäume auf den Klimawandel? Forscher sind dem Waldsterben auf der Spur

Wie reagieren Bäume auf den Klimawandel? Und wieso wird trockenheitsbedingtes Waldsterben nicht nur in wasserarmen, sondern auch in feuchten Gebieten beobachtet?
Eine internationale Forschergruppe um Dr. Steven Jansen von der Universität Ulm und Dr. Brendan Choat (University of Western Australia, Sydney) hat in dreijähriger Arbeit mehr als 226 Arten an 81 Standorten weltweit untersucht.
Ihre einmalige Datensammlung birgt erstaunliche Ergebnisse: „Bäume passen sich optimal an ihren Standort an indem sie das verfügbare Wasser effizient nutzen. Ändern sich die Umweltbedingungen, sind sie anfällig für trockenheitsbedingte Sterblichkeit.[...]
Kompletter Artikel vom 28. November 2012