Freitag 27. August 2010 von birdfish
Nach den verheerenden Bränden in Russland macht der NABU auf die alarmierenden Folgen für das Weltklima aufmerksam.
Ein feuchtes Moor kann nicht brennen - Foto: Dohduhdah / Wikipedia
Nach Schätzungen von Prof. Florian Siegert vom GeoBio-Center der Ludwig-Maximilians-Universität in München könnten allein durch die Torfbrände in Russland zwischen 30 und 100 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid entstanden sein. Das entspricht in etwa vier bis zwölf Prozent der CO2-Jahresemission Deutschlands. Diese erste Auswertung basiert auf zunächst gering aufgelösten Satellitendaten. Um das gesamte Ausmaß der Katastrophe detailliert zu erfassen bedarf es dringend weiterer Forschung. Thomas Tennhardt, NABU-Vizepräsident und Leiter des Fachbereichs Internationales: „Die Torfbrände hatten nicht nur schlimme Auswirkungen für ...
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Freitag 27. August 2010 von birdfish
Heute werden der Bundesregierung Szenarien für ein neues Energiekonzept vorgelegt.
Mittelkürzung bei energetischer Gebäudesanierung falscher Schritt - Foto: Rainer Sturm / Pixelio
Dazu veröffentlichte die Umwelt- und Entwicklungsorganisation
Germanwatch gestern eine Studie, die vier wichtige Niedrig-Energie-Szenarien für Deutschland untersucht.
Dabei handelt es sich um das "Leitszenario 2009" im Auftrag des Bundesumweltministeriums, das "Szenario 3 der Energiezukunft 2050" im Auftrag der Energieversorger EnBW, E.ON Energie, RWE Power und Vattenfall Europe, das "Modell Deutschland. Klimaschutz bis 2050" im Auftrag von WWF Deutschland und der "Klimaschutz: Plan B 2050" im Auftrag von Greenpeace Deutschland.
"Der Vergleich zeigt, dass drei der vier analysierten Szenarien die Verringerung der Treibhausgase in Deutschland um 80 ...
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Freitag 27. August 2010 von birdfish
Der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Endenergieverbrauch übertraf 2009 erstmals die 10-Prozent-Marke.
Anteil Erneuerbarer Energien steigt langsam - Foto: Jetti Kuhlemann / Pixelio
Dies ist eine der Quintessenzen der aktuellen Broschüre "Erneuerbare Energien in Zahlen". Die Publikation des Bundesumweltministeriums dokumentiert das dynamische Wachstum der erneuerbaren Energien in Deutschland mit zahlreichen Fakten, Tabellen und Grafiken. Beleuchtet wird auch die Entwicklung in der Europäischen Union sowie weltweit. Die Daten basieren überwiegend auf Ergebnissen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien – Statistik (AGEE-STAT).
Die Fakten sprechen für sich: Wind, Biomasse, Wasser, Sonne und Erdwärme deckten 2009 bereits 16,3 % des deutschen Stromverbrauchs, bezogen auf den gesamten Verbrauch für Wärme, Strom und Kraftstoffe erreichten ...
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Donnerstag 26. August 2010 von birdfish
Energieeffizienz statt Laufzeitverlängerung: Umwelt-, Verbraucherverbände und Gewerkschaften fordern zukunftsweisendes Energiekonzept.
Finanzkürzungen bei Gebäudesanierungen sind kontraproduktiv - Foto: Viktor Mildenberger / Pixelio
Umwelt-, Verbraucherverbände und Gewerkschaften appellieren an die Bundesregierung, mit ihrem Energiekonzept endlich wirksame Maßnahmen Steigerung der Energieeffizienz auf den Weg zu bringen. Die im Sparpaket für 2011 angekündigte Milliarden-Kürzung bei der energetischen Gebäudesanierung müssten zurückgenommen werden. Nur so könne die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele erreichen und wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Energieversorgung setzen, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaften IG Metall und IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) bei einer Pressekonferenz heute in Berlin. ...
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Mittwoch 25. August 2010 von birdfish
Kommunen können beim Umstieg auf Erneuerbare Energien nicht nur sparen. Sie erhalten echte Mehrwerte.
Solarfassade: nachhaltiges Bauen zahlt sich aus - Foto: C. Nöhren / Pixelio
In einer aktuellen Studie untersuchen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Zentrum für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE), welchen Einfluss der Ausbau Erneuerbarer Energien auf Arbeitsplätze, Kaufkraft und Steuereinnahmen vor Ort haben. Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien prüfen die Institute, inwieweit Kommunen von der Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien profitieren und wie sich die Wertschöpfungseffekte je nach Ausbaugrad und Technologie entwickeln können. Kommunen profitieren von der Nutzung Erneuerbarer Energien durch die Einsparung von fossilen Brennstoffkosten, die Schaffung ...
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Dienstag 24. August 2010 von birdfish
Der NABU hat die Bundesregierung davor gewarnt, sich von der millionenschweren Anzeigenkampagne der Atomlobby beeinflussen zu lassen.
Immer mehr Menschen setzen sich gegen Atomkraft ein - Foto: BUND
„Wenn die Koalition jetzt die Steuer auf nukleare Brennelemente streicht und die Atomlaufzeiten verlängert, macht sie den Diener vor den Konzernen. Die Marketingmillionen von RWE, Vattenfall und Co. dürfen nicht mehr Einfluss haben als die Überzeugungen der Bevölkerungsmehrheit“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Am Wochenende hatten zahlreiche Wirtschaftsbosse die Bundesregierung in Zeitungsanzeigen aufgefordert, auf die geplante Brennelementesteuer zu verzichten und die Laufzeiten der Atomkraftwerke (AKW) deutlich zu verlängern.
Die Energiekonzerne müssen nach Auffassung des NABU stärker an den Kosten der Atommüllentsorgung beteiligt werden – auch ohne Verlängerung ...
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Dienstag 24. August 2010 von birdfish
Das Bundesministerium für Wirtschaft verzögert laut einer Greenpeace-Meldung die Veröffentlichung eines Berichts an die EU-Kommission, in dem die zukünftige Energieversorgung Deutschlands geregelt ist.
AKW Kruemmel: mit der Sicherheit spielt man nicht - (c) Martin Langer / Greenpeace
Greenpeace klagt nun die Veröffentlichung beim Berliner Verwaltungsgericht ein. Denn aus dem Bericht soll hervorgehen, ob die zukünftige Stromversorgung Deutschlands auch ohne Laufzeitverlängerungen bei Atomkraftwerken gesichert ist.
"Wirtschaftsminister Rainer Brüderle bricht deutsches Recht, nur um zu vertuschen, dass wir die Atomkraft in Deutschland nicht mehr brauchen. Schon der letzte Monitoring-Bericht aus dem Jahr 2008 kommt zu dem Schluss, dass die Versorgungssicherheit auch bei einem Atomausstieg bis 2020 gewährleistet ist", sagt Tobias Münchmeyer, Energieexperte bei Greenpeace.
"Der überfällige ...
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Montag 23. August 2010 von birdfish
Seit Samstag leben wir auf Pump. In weniger als neun Monaten hat die Menschheit die ökologischen Ressourcen des gesamten Jahres bereits verbraucht.
Die Erde leidet unter menschlichem Raubbau - Foto: Michael Poliza / WWF
Das ergeben Berechnungen des Ökologischen Fußabdrucks vom Global Footprint Networks an dem auch der WWF beteiligt ist.
„Den Rest des Jahres leben wir auf Kredit und verbrauchen die Reserven der Erde“, so Christoph Heinrich, Geschäftsleiter Naturschutz des WWF Deutschland. Die vorhandenen Ressourcen der Erde verbrauche die wachsende Weltbevölkerung immer schneller. Der „Welterschöpfungstag“ rücke im Kalender kontinuierlich weiter nach vorne. Im letzten Jahr fiel er noch auf den 25. September, fast einen ganzen Monat später. „Bis ...
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