KLIMA-MEDIA.de Pressespiegel & Infoblog

Schlechte Anpassung: Schmetterlinge und Vögel „flattern“ dem Klimawandel hinterher

Donnerstag 2. Februar 2012 von birdfish

Vögel und Schmetterlinge können offenbar mit dem Klimawandel nicht mithalten.

Segelalter
Der Segelalter kann klimatischen Verschiebungen besser folgen als andere Arten – Foto: Chris van Swaay / Butterfly Climate Risk Atlas 2008

Die Temperaturen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten in Europa schneller erhöht als beide Tiergruppen sich anpassen konnten. Sie sind damit langsamer nach Norden gewandert als es ihre klimatischen Erfordernisse für nötig erscheinen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Fachmagazin Nature Climate Change veröffentlicht hat. Im statistischen Mittel lägen demnach Schmetterlinge 135 und Vögel sogar 212 Kilometer gegenüber der Temperaturerhöhung und der Verschiebung ihrer Lebensräume nordwärts zurück.

Dies ist der erste Beleg für einen ganzen Kontinent, dass der Klimawandel zu einer deutlichen Verschiebung der Lebensräume führt und Lebensgemeinschaften aus verschiedenen Tiergruppen auseinander reißen kann. Für die Studie wertete das internationale Forscherteam Daten von ehrenamtlichen Beobachtungsnetzwerken aus, die aufgebaut sind wie das Tagfaltermonitoring Deutschland und die durch rund 1,5 Millionen Beobachtungsstunden erhoben wurden.

NABU Umwelt-Tarif

Die Autoren hatten für ihre Studie eine einfache Methode entwickelt, um abzubilden und auszuwerten, ob, wie und wo bestimmte Tier- und Pflanzengruppen vom Klimawandel beeinflusst werden. Dazu entwickelten sie einen Index für die Durchschnittstemperatur, unter der Arten vorkommen. Für Vögel und Tagfalter wurde dieser hier aus über 9000 bzw. über 2000 Beobachtungsorten in Europa berechnet. Für jede Art lässt sich daraus ein sogenannter „Species Temperature Index“ (STI) berechnen. Nimmt man dann alle Arten an einem Standort zusammen, so bildet dann der Durchschnittswert der STIs aller Arten den „Community Temperature Index“ (CTI). Wird nun dieser CTI nach einer gewissen Zeit wieder erhoben, lassen sich klimabedingte Veränderungen in den Artenzusammensetzungen relativ leicht messen. In der hier vorliegenden Studie zeigten sich im Beobachtungszeitraum von 1990 bis 2008 deutliche Verschiebungen. „Die Veränderungen im Community Temperature Index (CTI) sagen zwar nichts darüber aus, wie einzelne Arten vom Klimawandel beeinflusst werden, aber sie zeigen sehr gut das Gesamtbild des tatsächlichen Rückganges der kälteliebenden Arten, der Zunahme von wärmeliebenden Arten und der Summe aus beiden“, erläutert Dr. Vincent Devictor vom französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS). In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich der Lebensraum der Tagfalter in Europa im Mittel um 239 Kilometer nach Norden verschoben. Die Schmetterlinge sind dagegen statistisch gesehen nur 114 Kilometer nordwärts gewandert. Noch größer ist die Kluft bei den Vögeln Europas: Hier steht einer Temperaturveränderung von 249 Kilometern lediglich eine Wanderung von 37 Kilometern gegenüber.

„Unsere Ergebnisse weisen nicht nur darauf hin, dass Vögel und Schmetterlinge nicht schnell genug dem Klimawandel hinterher ziehen können. Sie zeigen auch, dass die Lücke zwischen beiden Gruppen größer wird“, betont Chris van Swaay von der Niederländischen Schmetterlingsstiftung. Für die einzelnen Länder sind die Ergebnisse recht unterschiedlich: So hat sich die Durchschnittstemperatur der Lebensräume von Vogelarten in Tschechien kaum, in Schweden dagegen stark erhöht. Bei Schmetterlingen gab es in Großbritannien nur geringe, in den Niederlanden dagegen starke Veränderungen.
„Daten aus Deutschland, wie sie im Rahmen des Tagfalter-Monitoring (TMD) erhoben werden, dürften in wenigen Jahren dann auch ähnliche Analysen zulassen, waren hier aber noch nicht mit eingeflossen, da sie noch nicht lange genug vorlagen, um hier vergleichbar mit einfließen zu können“, teilte PD Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) mit.

Gerade bei Vögeln sind die Ergebnisse überraschend. Kaum eine Tiergruppe ist so mobil und legt so weite Wege zurück. Die Erklärung dafür ist dennoch einfach: „ Dass Schmetterlinge im Schnitt auf europäischer Ebene schneller auf den Klimawandel reagieren als Vögel, könnte daran liegen, dass sie relativ kurze Lebenszyklen haben und sehr temperatursensibel sind, was ihnen ermöglicht, Temperaturveränderungen besser zu verfolgen, als Vögel es können“, vermutet Dr. Oliver Schweiger vom UFZ.

Trotzdem sind die Ergebnisse aus Sicht der Wissenschaftler alarmierend, denn Vögel und Schmetterlinge zählen zu den am meisten verbreiteten und mobilsten Tiergruppen. Die Verzögerung bei der Klimadrift könnte verschiedenste Lebensgemeinschaften auseinanderreißen, fürchtet Josef Settele: „Zum Beispiel sind viele Vogelarten bei ihrer Ernährung auf Raupen bestimmter Schmetterlingsarten angewiesen und könnten daher unter den Veränderungen leiden. Je spezialisierter eine Art ist, umso gefährdeter wird diese durch solche Verschiebungen sein. Die Raupen des Natterwurz-Perlmutterfalter (Boloria titania) sind beispielsweise auf den Wiesenknöterich (Polygonum bisorta) als Fraßpflanze angewiesen. Auch wenn es diese Schmetterlingsart vielleicht gerade noch so schaffen würde, mit den Temperaturen mitzuziehen – die Pflanze, von der sie abhängig ist, ist dagegen bei weitem nicht so mobil.“

Daneben zeigt die Studie aus Sicht der Wissenschaftler vor allem, wie wichtig die von ehrenamtlichen Beobachtern zusammengetragenen Daten zu den Veränderungen in der Natur sind und dass Vorhersagen für die Auswirkungen des Klimawandels auf Ökosysteme nur möglich sind, wenn die komplexen Veränderungen in den Strukturen und der Zusammensetzung der Lebensgemeinschaften über die ganze Nahrungskette hinweg erfasst werden.

Originalpublikation:

Vincent Devictor, Chris van Swaay, Tom Brereton, Lluís Brotons, Dan Chamberlain, Janne Heliölä, Sergi Herrando, Romain Julliard, Mikko Kuussaari, Åke Lindström, Jirí Reif, David B. Roy, Oliver Schweiger, Josef Settele, Constantí Stefanescu, Arco Van Strien, Chris Van Turnhout, Zdenek Vermouzek, Michiel WallisDeVries, IrmaWynhoff and Frédéric Jiguet (2012): Differences in the climatic debts of birds and butterflies at a continental scale. Nature Climate Change. AOP, DOI: 10.1038/NCLIMATE1347

Die Untersuchungen wurden u.a. von der Europäischen Union im Rahmen der EU-Projekte ALARM, MACIS und STEP sowie vom BMBF im Rahmen des Projektes CLIMIT gefördert.

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Antarktis-Forschungsstation Neumayer wird nun offizielle Klimabeobachtungsstation

Donnerstag 12. Januar 2012 von birdfish

Das meteorologische Observatorium an der antarktischen Neumayer-Station III gilt von nun an ganz offiziell als Klimabeobachtungsstation.

Neumayerstation
Messungen an Neumayer-Station – Foto: Karolina Weber / AWI

Seit 30 Jahren messen die Meteorologen des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft täglich die Lufttemperatur in der Antarktis. Ein Ergebnis der Langzeitforschung: An der Neumayer-Station ist es in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht wärmer geworden.

Klima wird von der Welt-Meteorologie-Organisation der Vereinten Nationen (WMO) als Mittel über einen Zeitraum von 30 Jahren definiert. Diese Jahresmarke hat das meteorologische Observatorium an der antarktischen Forschungsstation Neumayer III jetzt erreicht. Es gilt von nun an auch ganz offiziell als WMO-Klimabeobachtungsstation. „Im Jahr 1982 ist es uns zum ersten Mal gelungen, an allen Tagen des Jahres die Lufttemperatur zu messen. Heute, 30 Jahre später, erfasst unser Observatorium automatisch alle drei Stunden die Lufttemperatur, den Luftdruck, die Windgeschwindigkeit und andere Wetterdaten. Sie werden nach jeder Messung kodiert und per Email an andere Forschungsstationen in der Antarktis sowie an das globale Datennetz der Wetterdienste übertragen. Auf diese Weise helfen unsere Messwerte zum Beispiel, die Wettervorhersagen zu verbessern“, sagt der Meteorologe und wissenschaftliche Leiter des Observatoriums Dr. Gert König-Langlo.

Um verlässliche Temperaturdaten erheben zu können, setzen die Meteorologen des Alfred-Wegener-Institutes auf ein Thermometer der besonderen Art. Dabei handelt es sich um einen vor Sonnenstrahlung geschützten, temperatur-empfindlichen Platindraht. Er ist in zwei Metern Höhe am Observatoriumsturm angebracht, wird bei jeder Messung mit Umgebungsluft umwirbelt und von einem Computer ausgelesen. „Die Stabilität dieses Messsystems überprüfen wir regelmäßig mit Eichthermometern“, erklärt Gert König-Langlo.

Auf diese Weise ist im Laufe der Zeit ein aussagekräftiger Datensatz entstanden. „An der Station war es in den vergangenen 30 Jahren im Jahresmittel minus 16,0 Grad Celsius kalt. Das Jahr 1996 gilt mit einer Durchschnittstemperatur von minus 14,3 Grad Celsius als das wärmste Jahr der vergangenen drei Jahrzehnte, das Jahr 2000 mit minus 17,8 Grad Celsius als das kälteste“, sagt Gert König-Langlo.

Gleichzeitig belegen die Messungen, dass es an der Forschungsstation auf dem Ekström-Schelfeis nicht wärmer geworden ist – ganz im Gegensatz zur Antarktischen Halbinsel. Dafür haben jedoch die Sonnenscheindauer und der Luftdruck an der Neumayer-Station deutlich zugenommen. „Unsere Wetterdaten zeigen, dass jener Teil der Antarktis, in dem unsere Station steht, häufiger unter Hochdruckeinfluss gerät. Wir haben also immer häufiger einen wolkenfreien Himmel. Und wo in polaren Regionen die Wolkendecke fehlt, wird Wärme ungehindert abgestrahlt und die unteren Luftschichten kühlen aus“, erläutert Gert König-Langlo.

Diese Entwicklung sei jedoch eine regionale Veränderung und die Messwerte von der Neumayer-Station III keinesfalls repräsentativ für die globalen Klimaveränderungen. „Nur im Zentrum der Antarktis ist es nicht wärmer geworden. An der Antarktischen Halbinsel dagegen ist die Durchschnittstemperatur um bis zu drei Grad Celsius angestiegen. Eine ähnliche Erwärmung beobachten wir auch in der Arktis“, sagt Gert König-Langlo.

Warum sich die Temperaturkurve von der Neumayer-Station so deutlich von jenen der Forschungsstationen auf der Antarktischen Halbinsel unterscheidet, sei noch Gegenstand aktueller Forschung. „Weitere Messungen und Forschungsanstrengungen sind notwendig, um diesen Sachverhalt zu klären“, sagt Gert König-Langlo.

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Die Beschlüsse der UN-Klimakonferenz sind schädlich für Mensch und Natur

Mittwoch 14. Dezember 2011 von birdfish

Unzureichend sind die Ergebnisse der Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban.

Dürre in Afrika
Dürre und Überschwemmungen ließen viele Gipfelteilnehmer kalt – Foto: Dieter Schütz / Pixelio

„Die rechtlichen Vereinbarungen sind schwach und die Zusagen für die CO2-Reduzierung reichen nicht aus – so ist das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, nicht erreichbar“, kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Ein schwaches Kyoto II und ein vages Mandat für ein neues Klima-Abkommen – Wer dieses Ergebnis als großen Erfolg verkauft, betreibt Greenwashing.“ Die Verantwortung für das unbefriedigende Ergebnis trügen in erster Linie Blockade-Staaten wie die USA und Kanada. Auch Schwellenländer wie China und Indien seien nicht bereit gewesen, sich auf das Ziel eines rechtsverbindlichen Abkommen einzulassen. „Aber auch Deutschland und die EU haben eine Mitverantwortung. Sie hätten ein starkes Kyoto II in die Waagschale werfen müssen, als Gegenleistung für ein starkes globales Verhandlungsmandat. Stattdessen fahren sie nun mit einem schwachen Ergebnis auf beiden Seiten nach Hause“, erklärt Tschimpke. „Dennoch begrüßen wir, dass Deutschland und die EU Führungsstärke gezeigt und neue, zukunftsträchtige Allianzen geformt haben.“

„Jetzt muss jedes einzelne Land zu Hause zeigen, dass viel mehr Klimaschutz nötig und möglich ist, als hier in Durban vereinbart wurde. Um das Zwei-Grad-Ziel zu realisieren bleiben uns nur noch wenige Jahre. Die Welt muss aus einem schwachen Mandat ein starkes Abkommen machen, sonst ist die Klimakatastrophe unvermeidlich“, warnt Tschimpke.

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Tauen des Permafrostbodens in Sibirien ist nicht durch den Klimawandel bedingt

Montag 5. Dezember 2011 von birdfish

Hohe Methankonzentrationen in sibirischen Küstengewässern, die auf tauende Permafrostböden zurückgeführt wurden, machten 2010 weltweit Schlagzeilen.

Laptev-See
Hohe Methan-Konzentration in Laptev-See – Foto: T. Klagge / IFM-GEOMAR

Eine Studie deutscher, kanadischer und russischer Wissenschaftler unter Leitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) zeigt jedoch, dass in diesem Fall nicht der aktuelle Klimawandel schuld ist. Die Studie ist in der internationalen Fachzeitschrift „Journal of Geophysical Research – Oceans“ erschienen.

Die globale Erwärmung birgt viele Gefahren. Dazu gehört auch das mögliche Auftauen von Permafrostböden in der Arktis. Methan, das bisher im Permafrost gebunden war, könnte in die Atmosphäre gelangen und als effektives Treibhausgas die Erwärmung der Atmosphäre weiter beschleunigen, so die Befürchtung. Tatsächlich belegten wissenschaftliche Studien in den vergangenen Jahren hohe Methankonzentrationen in den flachen Küstenmeeren Ostsibiriens. Der Schluss lag nahe, dass der Permafrost im Meeresboden bereits abtaut und Methan ins Wasser entlässt. Wissenschaftler des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) haben zusammen mit Kollegen aus Russland und Kanada diese Vermutung überprüft. Ihr Ergebnis: „Die Methankonzentrationen vor den sibirischen Küsten sind keine Folge der aktuellen Klimaerwärmung, sondern Spätfolgen einer Klimaveränderung, die vor etwa 10.000 Jahren begann“, erklärt Dr. Igor Dmitrenko vom IFM-GEOMAR. Er ist Erstautor der Studie, die in der internationalen Fachzeitschrift „Journal of Geophysical Research – Oceans“ erschienen ist.

Für ihre Studie nutzten die Wissenschaftler unter anderem hydrographische und meteorologische Daten des Staatlichen Instituts für Arktis und Antarktisforschung (AARI) Russlands, die bis ins Jahr 1920 zurückreichen. Sie ergänzten diesen umfangreichen Datensatz mit neueren Messungen, die zwischen 1993 und 2009 im Rahmen des deutsch-russischen Projektes „System Laptev-See“ in den ostsibirischen Schelfgebieten gewonnen wurden. „Tatsächlich zeigen diese Daten eine deutliche Erwärmung der unteren bodennahen Wasserschichten von 2,1 Grad Celsius seit Mitte der 1980er Jahre“, sagt Dr. Dmitrenko. Diese Ergebnisse verbanden die Forscher mit Modellrechnungen zur Entwicklung des Permafrostbodens. Dabei fanden sie heraus, dass der angenommene Tauprozess im unterseeischen Permafrost nicht mit dem aktuellen Temperaturanstieg erklärt werden kann.

Gebildet haben sich die Permafrostböden während der Eiszeiten, als der heutige Meeresboden der sibirischen Schelfgebiete noch Land war. Erst vor rund 8500 Jahren wurden sie am Ende der jüngsten Eiszeit überschwemmt. Damals stieg die Temperatur im Boden von durchschnittlich minus 13,5 Grad Celsius auf nur noch minus 1,5 Grad Celsius „Das war der radikalste Temperaturwechsel seitdem“, betont Dr. Dmitrenko. Die Modellrechnungen zeigen, dass damals ein sehr langsamer Tauprozess begonnen hat, der bis heute anhält. „Die hohen Methankonzentrationen im Wasser der sibirischen Schelfgebiete sind also wahrscheinlich keine Folge des jüngsten Temperaturanstieges in der Arktis, sondern Spätfolgen der Erwärmung am Ende der Eiszeit“, so Dmitrenko.

Bis der aktuelle, von Menschen verursachte Klimawandel die unterseeischen Permafrostböden erreicht, kann noch viel Zeit vergehen. „Die dicken Sedimentschichten, die sich in den vergangenen Jahrtausenden auf dem Meeresboden abgelagert haben, sind eine gute Isolierschicht“, erklärt der Meereswissenschaftler. Wie lange sie hält, ist schwer zu ermitteln. „Das hängt von sehr vielen Faktoren ab, deshalb sind das eher spekulative Werte.“ Entwarnung in Sachen Klimawandel will Dmitrenko trotzdem nicht geben: „Erstens gelten unsere Ergebnisse nicht für Permafrostböden an Land. Und zweitens haben die von uns nachgewiesenen Temperaturerhöhungen im arktischen Ozean andere gravierende Auswirkungen auf das Klimasystem und die Ökologie der Arktis.“

Originalpublikation
Dmitrenko, I. A., S. A. Kirillov, L. B. Tremblay, H. Kassens, O. A. Anisimov, S. A. Lavrov, S. O. Razumov, M. N. Grigoriev. (2011:), Recent changes in shelf hydrography in the Siberian Arctic: Potential for subsea permafrost instability. J. Geophys. Res., 116, C10027, http://dx.doi.org/10.1029/2011JC007218

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Klimagipfel 2011 in Durban

Mittwoch 30. November 2011 von birdfish

Informatio

COP17 Klimagipfel Durban

nen zum Klimagipfel 2011 im südafrikanischen Durban:

1. Definition
2. Laufende Berichterstattungen verschiedener Institutionen
3. Material – Meinungen – Papiere
4. Interessante Artikel
5. Fazit

1. Definition ‘Klimagipfel’ von Wikipedia

Die UN-Klimakonferenz, auch (Welt-)Klimagipfel oder Welt-Klimakonferenz, ist die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der UN-Klimarahmenkonvention. Seit 2005 ist die Konferenz um das Treffen der Mitglieder des Kyoto-Protokolls ergänzt worden (Meeting of the Parties, MOP).

Ziel der Klimakonferenzen ist mittlerweile, ein Nachfolgeregime für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zu entwickeln. Dies ist bislang das einzige völkerrechtlich verbindliche Instrument der Klimaschutzpolitik. Im Kyoto-Protokoll selber sind nur vergleichsweise geringe Verpflichtungen der Industrieländer zur Reduktion ihres Ausstoßes an Treibhausgasen festgeschrieben. Für einen globalen Klimaschutz und zur Eindämmung der globalen Erwärmung erscheint eine globale Post-Kyoto-Regelung dringend nötig, wird aber nach dem Scheitern der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 zunehmend unrealistisch.

2. Laufende Berichterstattungen verschiedener Institutionen

Aktueller Bericht der Verhandlungen zur Halbzeit sowie ein Appell an die europäischen Staaten – von Germanwatch.


Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung betreibt ein aktiven Blog zu den Klimakonferenzen. Zum UFZ-Blog


3. Material – Meinungen – Papiere

Klimaschutz-Index 2012

Vergleich der 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß


Germanwatch-Papier: ‘Lokomotive und neue Gleise für den internationalen Klimaprozess. Erwartungen an den Klimagipfel von Durban.’

Hintergrundpapier Germanwatch – Erwartungen an den Klimagipfel


Diverse Materialien der Helmholtz-Gemeinschaft


Klimafolge: Überschwemmungen in Entwicklungsländern
Klimawandelfolgen – Foto: D. Ott / Fotolia.com

Germanwatch veröffentlicht zum Klimagipfel zum siebten Mal den Globalen Klima-Risiko-Index.

Dieser untersucht sowohl für das Jahr 2010 als auch für die letzten zwanzig Jahre, welche Länder besonders stark von Wetterextremen wie Überschwemmungen und Stürmen betroffen waren.


Der Globale Klima-Risiko-Index 2012 ist in englischer Sprache sowie als deutsche Kurzfassung abrufbar


4. Interessante Artikel

Fazit der Süddeutschen Zeitung:
Inhalte? Nebensache

Immer wieder liegt auf der UN-Klimakonferenz in Durban das Scheitern in der Luft, ist die Katastrophe schon unterwegs. Die Staaten feilschen bis zur letzten Minute um Termine. Schließlich steht dann das Ergebnis – doch Substanz muss nachgeliefert werden. Für inhaltliche Fragen blieb bei so viel Taktik diesmal einfach kein Platz. [...]

Die komplette Reportage


Egoismus führt in die Klima-Katastrophe

Auch wenn die Klimakonferenz in Durban scheitert: An einer Bewirtschaftung globaler Gemeinschaftsgüter führt kein Weg vorbei. Marktmechanismen wirken zu langsam. [...]

Ein Kommentar von Ottmar Edenhofer, Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, in der Financial Times Deutschland.

Financial Times Deutschland, Artikel vom 5.12.11


Hindernisreicher Weg zu einem neuen internationalen Klimaschutzabkommen

„Diese Konferenz muss den gefährdeten Menschen, all denen, die bereits unter dem Klimawandel leiden und noch unter ihm leiden werden, eine neue Gewissheit geben, dass konkrete Anpassungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels ergriffen werden für eine sicherere Zukunft.“ Diese Hoffnung äußerte Christiana Figueres, die Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats UNFCCC, in ihrer Rede zur Eröffnung der UN-Klimakonferenz in Durban am 28. November 2011. Die Konferenz, die noch bis zum 9. Dezember dauern wird, soll ein neues internationales Klimaschutzabkommen vorbereiten, das das Kyoto-Protokoll ablösen soll, das Ende 2012 ausläuft.[...]

Kompletter Artikel: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. vom 28.11.11


“Klarheit und Sicherheit”

Interview der taz mit dem ehemaligen Chef des UN-Klimarats, Yvo de Boer, über Politiker, die ihren Job nicht machen, die Bedeutung von Unternehmen beim Klimaschutz und die Fortschritte der Chinesen.

zum taz-Artikel


Fazit

Die Warnungen und Katastrophen der nahen Vergangenheit hatten – an erster Stelle – die USA und Kanada nicht zum Einlenken bewegen können. Auch China und Indien waren nur bedingt bereit, auf effiziente Beschlüsse einzugehen.

Eine Einschätzung des Deutschen Naturschutzbundes

Während einige feierten, dass nach Konferenzverlängerung überhaupt noch irgendwelche Beschlüsse gefasst wurden, war den allermeisten klar, dass dies alles bei weitem nicht ausreichen kann, die Klimakatastrophe ein Stück weit aufzuhalten.

Einige Industrieländer – vornean die EU – hatten sich seinerzeit im Kyoto-Protokoll 1997 verpflichtet, Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren. Sie stimmten nun einer Verlängerung des Abkommens über das Jahr 2012 hinaus zu.
Kanada, Japan, Russland und Neuseeland fühlen sich jedoch künftig nicht mehr an die Vereinbarung gebunden, die USA hatten sich hier sowieso rausgezogen. Die Länder, die dann noch übrig bleiben sind ohnehin nur noch für 16 Prozent der Emissionen verantwortlich.

Bis 2015 soll es nun ein neues Abkommen geben. So die Verlautbarungen der Konferenzteilnehmenden. Allerdings gibt es hierzu keine weiteren verbindlichen Aussagen.

Onsgesamt ein trauriges Ergebnis.

Inhalte? Nebensache

11.12.2011, 18:59

Eine Reportage von Michael Bauchmüller, Durban

Immer wieder liegt auf der UN-Klimakonferenz in Durban das Scheitern in der Luft, ist die Katastrophe schon unterwegs. Die Staaten feilschen bis zur letzten Minute um Termine. Schließlich steht dann das Ergebnis – doch Substanz muss nachgeliefert werden. Für inhaltliche Fragen blieb bei so viel Taktik diesmal einfach kein Platz.

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Sonderbericht des IPCC: Schnelles Handeln zum Schutz vor Wetterextremen gefordert

Donnerstag 24. November 2011 von birdfish

Nur eine Woche vor Beginn der UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban legt der Weltklimarat IPCC insbesondere Entscheidungsträgern einen Sonderbericht zu den Risiken von Wetterextremen vor.

Inseln verschwinden
Mann auf nahezu überschwemmter Insel – Foto: Zeitenspiegel / Brot für die Welt

Das Hilfswerk “Brot für die Welt” und die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßen, dass der Gesamtbericht den Entscheidungsträgern Handlungsrezepte dafür gibt, wo und wie sie sich auf drohende Extremereignisse einstellen und dazu Risikomanagement betreiben sollen.

Manfred Treber von Germanwatch, der die Verhandlungen vor Ort begleitet hat, weist allerdings auch auf Schwächen des Berichts hin: “In der Zusammenfassung für Entscheidungsträger wird nicht ausreichend dargestellt, dass sich Risikozuwachs durch besseren Klimaschutz ‘vermeiden’ lassen würde. In einer um vier oder fünf Grad erwärmten Welt, auf die wir derzeit mangels ausreichenden Klimaschutzes zusteuern, werden die Konsequenzen ganz andere sein als wenn es gelingt, den Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen. Dennoch hat der Weltklimarat in seinem Gesamtbericht mehrfach aufgeführt, dass wir weltweit eine große Transformation brauchen. Nur mit einem Systemwechsel hin zu nachhaltiger Energiegewinnung und Wirtschaft können wir es mit der Herausforderung des Klimawandels aufnehmen”, so Treber.

Der Bericht des Klimarates untersuchte ebenfalls die Auswirkungen von bisherigen Naturkatastrophen, die vor allem vergleichsweise hohe Schäden in Entwicklungsländern hervorrufen. “Die Politik braucht nun konkrete Lösungsstrategien, um für zukünftige Gefährdungen die richtigen Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Wir müssen den Trend zu unverhältnismäßig vielen Opfern und menschlichem Leid in den Entwicklungsländern durch Wetterextreme stoppen”, erklärt Thomas Hirsch, Klimaexperte von “Brot für die Welt”. Insbesondere kleine Inselstaaten, die Flussdelta-Regionen in Asien und Bergregionen sind gefährdet.

Während der einwöchigen Diskussionen der Wissenschaftler wurde der Entwurf noch in einigen Punkten verändert. “Brot für die Welt” und Germanwatch begrüßen den neu aufgenommenen Verweis auf die Ernährungssicherheit in der Zusammenfassung für Entscheidungsträger. “Die Zunahme von Dürren, unter anderem in Westafrika, wird die langfristige Sicherstellung des Menschenrechts auf Nahrung gefährden”, fügt Hirsch hinzu. “Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit müssen viel besser miteinander verzahnt werden. Denn nach der Katastrophe ist bisher noch vor der Katastrophe”.

Ab dieser Woche verhandeln die Staaten auf dem UN-Klimagipfel in Durban. “Der IPCC-Bericht unterstreicht die Dringlichkeit des Handelns in der Klimapolitik, sowohl was den Klimaschutz angeht als auch die Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Anpassung an die Folgen. In Durban müssen die Regierungen daher die Grundlage für eine klimapolitische Zukunftsarchitektur legen, die es noch ermöglicht, die globale Erderwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen”, fügt Manfred Treber hinzu. Letzteres ist zum einen politisch vereinbartes Ziel, zum anderen dringend notwendig, um einen in großem Maßstab gefährlichen Klimawandel noch abzuwenden.

Zusammenfassung des IPCC-Reports (PDF, engl.)

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Oxfam: Klima-Report ist Weckruf für Regierungen vor UN-Klimakonferenz

Mittwoch 23. November 2011 von birdfish

Der neueste IPCC-Sonderbericht zu zunehmenden Extremwetterereignissen infolge des Klimawandels wurde jetzt vorgestellt.

Indien Überschwemmung
Indien: Klimawandelfolgen nehmen zu – Foto: Mani Kumar / Oxfam GB

Oxfam fordert die Bundesregierung auf, sich bei der bevorstehenden UN-Klimakonferenz für deutlich ambitioniertere Klimaschutzzusagen der Industrieländer einzusetzen. Auch erwartet Oxfam von der Bundesregierung feste Zusagen für die Erstausstattung des neuen Green Climate Fund zur Unterstützung der armen Länder bei der Bewältigung der Folgeschäden des Klimawandels.

Oxfams Klima-Experte Jan Kowalzig sagt: „Hinter dem nüchternen Bericht stecken die Schicksale von Millionen – von Menschen in den armen Weltregionen, denen der Klimawandel buchstäblich die Ernten verdorren lässt oder von den Feldern spült, deren Hab und Gut schweren Stürmen und Fluten zum Opfer fallen oder die in Unwetterkatastrophen ihr Leben verlieren. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Bericht den Klimawandel wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt, denn er ist in vielen Ländern eine sich längst vollziehende Katastrophe.“

Der IPCC-Bericht ist eine Zusammenstellung des wissenschaftlichen Sachstands über klimatische Extremwettereignisse infolge des Klimawandels. Trotz noch bestehender Unsicherheiten, etwa in der Datenerhebung, bestätigt der Bericht, dass Extremwetterereignisse durch den Klimawandel bereits zugenommen haben und sich dieser Trend fortzusetzen droht.

Als gesichert gelten etwa die Zunahme der Anzahl extrem heißer Tage in vielen Weltregionen oder die Zunahme von Starkregenfällen und daraus resultierenden Überschwemmungen. Als wahrscheinlich gelten eine Verschärfung von Trockenperioden in vielen Regionen, eine Zunahme der Windgeschwindigkeiten bei tropischen Wirbelstürmen sowie die Gefahr von Überschwemmungen infolge des steigenden Meeresspiegels.

Laut Oxfam ergibt sich aus dem Bericht die Schlussfolgerung, dass bei der bevorstehenden UN-Klimakonferenz insbesondere die Industrieländer ihre bisher zugesagten Klimaschutzanstrengungen erhöhen müssen. Klimawissenschaftler hatten schon früher vorgerechnet, dass anderenfalls die weltweite Erwärmung des Weltklimas nicht unter der wichtigen Zwei-Grad-Celsius-Schwelle zu halten sein werde.

Kowalzig: „Die unheilige Allianz von Teilen der Bundesregierung und rückwärtsgewandten Industrieverbänden sollte diesen Bericht zum Anlass nehmen, endlich ihren Widerstand gegen eine Erhöhung des europäischen Klimaschutzziels von bisher nur 20 Prozent Reduktionen bis 2020 auf mindestens 30 Prozent aufzugeben. Gerade Deutschland würde davon wegen seiner Technologieführerschaft bei den erneuerbaren Energien sehr profitieren.“

Weiterhin unterstreicht der Bericht, so Oxfam, wie sehr die armen Länder zunehmend auf die zugesagte Unterstützung durch die Industrieländer etwa bei der Anpassung an die klimatischen Veränderungen angewiesen sein werden, etwa um mögliche Schäden kommender Unwetterkatastrophen besser abfedern oder vermeiden zu können.

Kowalzig: „Ob Deutschland zu seinen gemachten Zusagen steht, wird sich in Durban bei der UN-Klimakonferenz zeigen. Dort muss die Bundesregierung ein klares Signal geben, dass sie den schon vor einem Jahr beschlossenen Green Climate Fund substantiell mit finanziellen Mittel ausstatten wird – und dafür aber nicht einfach anderswo die Entwicklungshilfe kürzt.“

Zusammenfassung des IPCC-Reports (PDF, engl.)

(Der Hauptbericht wird im Februar 2012 veröffentlicht.)

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EU-Resolution: Abgeordnete verabschieden Resolution mit Forderungen für Klimagipfel

Dienstag 22. November 2011 von birdfish

Die EU-Abgeordneten haben in einer Resolution ihre Forderungen für die EU-Positionierung beim Weltklimagipfel in Durban, Südafrika verabschiedet.

Industrieabgase
Emissionen müssen noch stärker reduziert werden – Foto: Hermann / Pixelio

Sie wollen, dass die EU eine führende Rolle in den Verhandlungen übernimmt und sich für eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls über 2012 hinaus einsetzt. Damit soll verhindert werden, dass nach Ende des Kyoto-Protokolls eine Lücke entsteht. Die EU solle die Fortführung öffentlich und eindeutig unterstützen, so die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in ihrer Resolution. Ziel müsse dabei sein, einen Fahrplan zu verhandeln, um spätestens 2015 ein umfassendes Klimaabkommen zu erreichen. In Durban müsse eine neue Dynamik in die Klimaverhandlungen gebracht werden, sonst “riskieren wir eine globale Erwärmung von 4 Grad Celsius”, sagte Jo Leinen, Vorsitzender des Umweltausschusses. Außerdem solle die EU auf Einigung zu einem Klima-Fonds drängen und langfristig mindestens 30 Milliarden zu diesem beitragen, ohne die internen Mittel für den Klimaschutz zu kürzen.

Die ParlamentarierInnen betonten zudem die Notwendigkeit, das EU-Klimaziel bis 2020 zu verschärfen. Dies sei auch im Interesse der Wirtschaft. Die EU hat sich 2008 dazu verpflichtet, bis 2020 20 Prozent ihrer Treibhausgasemissionen zu reduzieren, gemessen am Niveau von 1990. Das EU-Parlament hatte sich bereits in der Vergangenheit wiederholt für ein ehrgeizigeres Ziel ausgesprochen.

Quelle: DNR

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