KLIMA-MEDIA.de Pressespiegel & Infoblog

NABU-Projekt StadtKlimaWandel wirbt für begrünte Häuser gegen Sommerhitze

Dienstag 19. Mai 2009 von birdfish

Wer denkt bei dem Begriff „Stadt“ an Grün und frische Luft? Die meisten Assoziationen sind wohl eher grau, stickig und viele Autos.

Hausbegrünung(c) Siegfried Baier / Pixelio

Der NABU will sich dessen annehmen und für mehr Lebensqualität in Städten werben. Denn das Klima, das heute in den Städten herrscht, belastet die Bewohner. Je weiter der Klimawandel fortschreitet, desto schlimmer wird die Situation in den Städten werden – wenn wir nicht etwas tun. Einige europäische und deutsche Städte machen vor, durch welche Maßnahmen das Stadtklima und somit die Lebensqualität der Stadtbewohner positiv beeinflusst werden kann.

Der NABU wirbt in seiner Kampagne dafür, für das Stadtklima einen Wandel herbei zu führen. Denn in der Stadt wirkt sich der Klimawandel besonders schwerwiegend aus. Das NABU-Projekt StadtKlimaWandel soll dazu beitragen, dass die Städte auf den Klimawandel gut vorbereitet sind.

Während der extremen Hitzeperiode im Sommer 2003 wurden deutlich mehr Menschen krank als in anderen Sommern, auch die Sterberate stieg deutlich an. Das hat so manchen Bürgermeister wach gerüttelt – zum Beispiel in der Millionenmetropole Paris. Die französische Hauptstadt ist eine der am dichtesten besiedelten Städte Europas. Hier waren die Folgen der Hitze besonders deutlich zu spüren. Die Stadtoberhäupter reagierten prompt und erklärten den gesamten Innenstadtbereich zur Begrünungszone.

Begrünung ist eine der einfachsten und effektivsten Methoden, um nachhaltig gegen die Belastungen in Städten vorzugehen ohne größere bauliche Veränderungen vorzunehmen. Denn Pflanzen helfen dem Stadtklima in vielen Aspekten. So sorgen sie zum Beispiel für mehr Sauerstoff, schaffen angenehme Kühle und filtern Staub. Und begrünen kann jeder: Mieter, Vermieter, Haus- und Wohnungsbesitzer genauso wie Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner. Das ist eine wachsende Gemeinschaftstat.

Auch in Chicago denkt man um. Hier wurde der Beschluss erlassen, dass alle öffentlichen Gebäude, die neu gebaut werden, ein grünes Dach erhalten müssen.

Neben der städtischen Begrünung bieten klimafreundliche Verkehrskonzepte, energieeffiziente Architektur und eine angepasste Stadtplanung wirksame Methoden, um dem Klimawandel zu begegnen.

Die Website des NABU zum Projekt StadtKlimaWandel

Der Flyer des NABU zum Projekt StadtKlimaWandel

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Ministerium fördert Einrichtung von öffentlichen Fahrradverleihsystemen

Samstag 18. April 2009 von birdfish

Selten steht das eigene Fahrrad dort, wo man es gut nutzen könnte: zwischen Arbeitsplatz und der nächsten S-Bahnhaltestelle oder in einer anderen Stadt, um vom Bahnhof zu seinem Zielpunkt zu kommen.

Fahrradverleih
(c) Gabi Schoenemann / Pixelio

Ein unkompliziertes und einfaches Angebot, ein Fahrrad zu leihen, käme da gerade recht. Hier setzt der Wettbewerb an, der vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie zusammen mit dem Deutschen Institut für Urbanistik durchgeführt wird

Kommunen, Landkreise und regionale Kooperationen, Verkehrsunternehmen und -verbünde sind eingeladen, Angebote zur Initiierung und Umsetzung von Modellprojekten einzureichen. Eine Kooperation mit Betreibern von Fahrradverleihsystemen und weiteren Herstellern und Dienstleistern aus dem Bereich Mobilität ist dabei möglich.

Gesucht werden Projekte mit Modellcharakter, die im Verbund von Fahrrad und Öffentlichem Verkehr ein hochwertiges und auf andere Städte und Gemeinden übertragbares Verkehrsangebot entwickeln. Dadurch sollen ein fahrradfreundliches Klima geschaffen, die Verfügbarkeit von Fahrrädern erhöht, der motorisierte Individualverkehr reduziert und zugleich die Luftqualität verbessert werden.

Die Projekte zum Aufbau innovativer öffentlicher Fahrradverleihsysteme werden vom Verkehrsministerium finanziell unterstützt: die Umsetzung wird von Oktober 2009 bis Ende 2012 mit insgesamt zehn Millionen Euro gefördert.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 17. Juni 2009.

Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Infos finden Sie hier.

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Leitfaden „Green Champions“ mit IOC-Umweltpreis ausgezeichnet

Dienstag 7. April 2009 von birdfish

Das Öko-Institut hat zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln einen Leitfaden „Green Champions in Sport und Umwelt“ für umweltfreundliche Sportgroßveranstaltungen erstellt.

Broschüre für Sportveranstaltungen

Dieser Leitfaden ist nun bei der 8. Weltkonferenz für Sport und Umwelt im kanadischen Vancouver als bester europäischer Beitrag mit dem ersten Umweltpreis des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewürdigt worden. Das IOC veranstaltete die weltweite Konferenz gemeinsam mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und dem Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele Vancouver 2010 (VANOC).
„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und sehen die Auszeichnung als Bestätigung unserer langjährigen Arbeit im Bereich Umwelt und Sport“, sagt Projektleiter Martin Schmied vom Öko-Institut. „Der Leitfaden fasst unsere Erfahrungen bei der Planung, Konzeption und Durchführung umweltfreundlicher Großveranstaltungen wie beispielsweise mit dem Green Goal Konzept für die Fußball-WM 2006 in Deutschland zusammen. Er gibt damit viele nützliche Praxis-Tipps für Veranstalter von grünen Events“, sagt der Öko-Instituts-Experte.

Herausgegeben hat den Leitfaden der Deutsche Olympische Sportbund zusammen mit dem Bundesumweltministerium. Der Preis wurde in Vancouver vom DOSB-Präsident Thomas Bach entgegen genommen, der betonte, dass die umweltverträgliche Ausgestaltung eines der besonderen Merkmale der Bewerbung der Stadt München für die Olympischen Winterspiele 2018 sein werde.
Die komplette Meldung lesen Sie beim Öko-Institut, wo Sie auch eine Bestelladresse finden.

Sie können die Broschüre auch als PDF-Datei ansehen.

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VZBV und BMZ präsentieren Infokampagne zum Klimaschutz

Dienstag 31. März 2009 von birdfish

Information und Beratung von Verbrauchern zum Thema Mobilität Hauptgegenstand der Kampagne
Logo Klimakampagne

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Gerd Billen, haben heute eine bundesweite Informations- und Beratungskampagne zum Klimaschutz präsentiert. Unter dem Motto “für mich. für dich. fürs klima.” wird in den kommenden Monaten ein Netzwerk aus 16 Verbraucherzentralen und fünf weiteren Verbraucherverbänden unter Federführung des vzbv intensiv über Möglichkeiten und Chancen der Konsumenten beim Klimaschutz aufklären. “Wir wollen das riesige Potenzial privater Haushalte zur Einsparung von CO2-Emissionen besser nutzen. Klimaschutz zahlt sich aus – das soll jeder Verbraucher konkret erfahren und umsetzen können”, sagte Gabriel. Schwerpunkt der Aktion ist der Bereich Mobilität. Gerd Billen wies darauf hin, dass die Verbraucher derzeit im Schnitt 15 Prozent ihres Haushaltsgelds für diesen Zweck ausgeben. “Um die Kosten für Mobilität zu senken, sind vor allem die Hersteller gefordert, noch sparsamere Modelle zu entwickeln. Wir brauchen eine klare Kennzeichnung des Spritverbrauchs und belastbare, am realen Verbrauch orientierte Angaben zum Treibstoffverbrauch.”

Die komplette Pressemitteilung lesen Sie hier.

Die Website zur Kampagne.

Zahlen und Fakten zum klimaverträglichen Verkehr (PDF)
(Daten ermittelt vom Verkehrsclub Deutschland)

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“Deutsche zu pleite zum Klimaschützen”

Mittwoch 18. März 2009 von birdfish

Klimaschonender Verkehr

titelt die Financial Times Deutschland (FTD) anlässlich einer vom Deutschen Verkehrsforum beauftragten INFAS-Umfrage zu den Klimaschutzambitionen der Deutschen in puncto Verkehr.

Offenbar halten alleinstehende Rentner mehr vom Klimaschutz als kinderlose Youngsters unter 24 Jahren.

Insgesamt besitzt der  Klimaschutz zwar für 88 Prozent der Bürger einen hohen Stellenwert, 44 Prozent sind allerdings dennoch nicht bereit, hierfür ihr Mobilitätsverhalten zu ändern. Dieses ist wohl zum größten Teil den gestiegenen Mobilitätskosten zuzurechnen, die 77 Prozent der Befragten registriert hatten.

Hier der komplette Artikel aus der FTD.

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