KLIMA-MEDIA.de Pressespiegel & Infoblog

Ohne sofortigen Ausbau der Stromnetze scheitert Ausbau Erneuerbarer Energien

Dienstag 31. August 2010 von birdfish

Die Erhöhung des Anteils der regenerativen Energie am Energiemix Deutschlands ist ausgemachte Sache.

Windenergie ist auf Ausbau des Stromnetzes angewiesen
Windenergie ist auf Ausbau des Stromnetzes angewiesen – Foto: Dagmar Struß

Eine Schlüsselfunktion kommt dabei der on- und offshore erzeugten Windenergie zu. Damit die Windenergie zum Verbraucher gelangen kann, muss das bestehende Stromnetz erheblich ausgebaut werden, sonst sind die ehrgeizigen energiepolitischen Ziele nicht zu erreichen, sagen Wissenschaftler der Universität Rostock. „Es muss möglichst sofort mit dem Ausbau der Übertragungsnetze, mit denen der Strom aus dem Norden in die südlichen Industriezentren und in die bevölkerungsreichen Regionen Deutschlands geleitet werden kann, begonnen werden“, erklärt Christian Ziems, Doktorand bei Prof. Dr. Harald Weber, Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgung der Universität Rostock, der zu dem Thema seit Jahren forscht. Über den Verlauf der dazu erforderlichen Trassen gibt bereits die DENA-I-Studie Auskunft. „Wenn der Netzausbau in den nächsten fünf Jahren nicht voranschreitet und den bereits entstandenen Rückstand aufholt, dann können die Ziele der Bundesregierung nicht erfüllt werden“, prophezeit Ziems.

Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber wie 50Hertz Transmission GmbH haben das Problem erkannt. „Es gibt aber massiven Widerstand in der Bevölkerung gegen den Freileitungsbau“, sagt Ziems. Und dass, obwohl die alternative unterirdische Kabeltechnologie um etwa das Zehnfache teurer wäre. „Da ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.“

Die Bundesregierung will bis Ende September 2010 die Eckpunkte der deutschen Energiepolitik in einem Konzept vorlegen. Derzeit ist das Energieversorgungsnetz in Deutschland so konzipiert, dass man verbrauchernah in großen Kraftwerken Strom erzeugt. In Zukunft muss aber beispielsweise durch verbraucherferne Offshore-Windparks auf dem Meer über große Entfernungen die Energie zum Verbraucher geführt werden. „Solange es keine zusätzlichen Großspeichertechnologien gibt und die Einspeiseleistung der regenerativen Erzeugungsanlagen niedriger ist als der aktuelle Verbrauch, muss es zur Ausregelung der Windenergie konventionelle Kraftwerkstechnik als Übergangstechnologie ins regenerative Energiezeitalter geben“, sagt Ziems. Denn die Menschen und die Wirtschaft mit ihren Verbrauchsgewohnheiten sind das Maß aller Dinge für die Strombereitstellung und nicht der willkürlich einspeisende Wind.

Das Institut für Elektrische Energietechnik an der Universität Rostock unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Harald Weber geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 in Deutschland die Einspeisung von Windenergie an Land bis zu 37 Gigawatt und durch Offshoreanlagen auf See bis zu 14 Gigawatt betragen wird. Hierbei wird Mecklenburg-Vorpommern mit etwa 2,8 Gigawatt onshore und etwa 3,0 Gigawatt offshore zur Windeinspeisung beitragen. „In Mecklenburg-Vorpommern wird bei guten Windlagen mehr Energie erzeugt, als verbraucht wird“, sagt Weber. Da der Verbrauch in Mecklenburg-Vorpommern heute zwischen 400 und 1100 Megawatt schwankt und die Verbrauchszuwächse eher gering eingeschätzt werden, wird sich das Bundesland an windreichen Tagen zum Energie-Exporteur entwickeln. Mit den derzeit bestehenden Übertragungskapazitäten können die hohen Einspeisungen aus regenerativer Energie aber nicht abtransportiert werden. Für den Fall, dass das Netz nicht ausreiche, müssten dann Windkraftanlagen abgeschaltet werden. „Das wäre unter Umweltgesichtspunkten paradox”, so Prof. Weber, „denn jede Megawattstunde Windenergie – die einem 100-Liter-Tank Benzin entspricht – wird völlig CO2-frei erzeugt“.

Erneuerbare Energien aus Wind, Sonne, Wasserkraft oder Erdwärme tragen heute mit rund 16 Prozent zur Stromerzeugung in Deutschland bei. Bis 2050, so das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung, soll Deutschland zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt werden. Eine wichtige Rolle wird dabei die Windkraft spielen. Mecklenburg-Vorpommmern ist bundesweit der Vorreiter, da hier bereits 2009 die Hälfte des Stromverbrauchs regenerativ erzeugt wurde, auch wenn das Land zu den Bundesländern mit verhältnismäßig niedrigem Gesamtverbrauch zählt. In den fünf neuen Bundesländern befindet sich fast die Hälfte aller Windkraftanlagen Deutschlands.
Christian Ziems stören die vielen Windräder am weiten Mecklenburger Horizont nicht. „Für mich ist entscheidend, dass hier umweltfreundliche elektrische Energie erzeugt wird. Es entstehen keine CO2-Emissionen und es fällt kein radioaktiver Abfall an. Gute Vorzeichen für das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern“. Ziems arbeitet an dem Forschungsprojekt zum Thema „Kraftwerksbetrieb bei Einspeisung von Windparks“ in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Technische Thermodynamik von Prof. Egon Hassel an der Universität Rostock.

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Bundeskabinett beschloss Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energien

Donnerstag 5. August 2010 von birdfish

Gestern beschloss das Bundeskabinett den von Bundesumweltminister Röttgen vorgelegten Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energie.

Erneuerbare Energien sind die Zukunft
Erneuerbare Energien sind die Zukunft – (c) Ingwer Hansen

Darin geht die Bundesregierung davon aus, dass das verbindliche Ziel von 18 Prozent erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch im Jahre 2020 nicht nur erreicht, sondern mit einem erwarteten Anteil von knapp 20 Prozent sogar übertroffen wird. Heute liegt der Anteil der Erneuerbaren bei 10 Prozent. Röttgen: “Der Weg ins regenerative Zeitalter ist ehrgeizig und technisch anspruchsvoll. Um unsere Ziele zu erreichen, muss auch die Energieeffizienz deutlich steigen. Zudem ist für den erwarteten Ausbau der Offshore-Windenergie und den wachsenden Stromhandel auch der Ausbau der Stromnetze und der Speicherkapazitäten erforderlich. Hier wird das Energiekonzept der Bundesregierung deutliche Akzente setzen.”

Für die einzelnen Sektoren ergeben sich im Aktionsplan für 2020 ein Anteil von 15,5 Prozent erneuerbaren Energien im Bereich Wärme/Kälte, ein Anteil von 38,6 Prozent am Strom und ein Anteil von 13,2 Prozent im Verkehr. Bei diesen Ausbauzahlen wie auch bei dem Gesamtwert von 19,6 Prozent handelt es sich nicht um neue Ziele der Bundesregierung, sondern um derzeitige Schätzungen und Erwartungen. Im Hinblick auf das verbindliche Ziel von 18 Prozent hat sich die Bundesregierung bereits vor Erstellung des Aktionsplans Sektorziele gesetzt und diese in Gesetzen verankert. So sollen bis 2020 mindestens 30 Prozent erneuerbare Energien am Stromverbrauch und 14 Prozent im Wärmebereich erreicht sein. Diese Sektorziele haben weiterhin Gültigkeit.

Im Nationalen Aktionsplan führt die Bundesregierung im Detail die bestehenden und geplanten Maßnahmen, Instrumente und Politiken der Bundesregierung zur Unterstützung des Ausbaus der erneuerbaren Energien auf. Die zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen und Instrumente, wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), sind bereits im Kern etabliert, werden jedoch auch zukünftig kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt.

Hintergrund:

Der Nationale Aktionsplan für erneuerbare Energie ist die zentrale Berichtspflicht der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien (Richtlinie 2009/28/EG). Die EU-Mitgliedstaaten müssen anhand eines vorgegebenen Musters einen Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energie mit Maßnahmen und Ausbaupfaden zur Erreichung des verbindlichen nationalen Ziels vorlegen. Die Angaben des Nationalen Aktionsplans werden im weiteren Rahmen der Berichterstattung gegenüber der Europäischen Kommission aktualisiert.

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Frankreich hat Umweltschutzgesetz mit zukunftsweisenden Inhalten verabschiedet

Freitag 30. Juli 2010 von birdfish

Der Senat und Nationalversammlung haben in Frankreich das neue Umweltschutzgesetz verabschiedet.

Landschaft in Frankreich
Landschaft in Frankreich – Foto: Dagmar Struß

Der Gesetzestext “Grenelle 2″ bildet eine Art juristischen Werkzeugkasten der im Rahmen des Umweltgipfels Grenelle de l’environnement (Abkommen für Umweltschutz) übernommenen Verpflichtungen (Grenelle 1).

Das Gesetz betrifft vor allem folgende Bereiche:
Bauen und Wohnen
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden: Einführung eines Umweltlabels, das den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden berücksichtigt und Energie- und Wasserverbrauch, CO2- und Schadstoffemissionen, Luftqualität der Innenräume und Abfallproduktion mit einrechnet
  • Anpassung des Baurechts an die Anforderungen der nachhaltigen Stadtentwicklung
Verkehr
  • Förderung nachhaltiger Verkehrsträger und entsprechende Anpassung der Gesetzgebung
  • Beschleunigung der Verfahren für die großen städtischen Nahverkehrsprojekte im Rahmen des Programms Espoir banlieue, vor allem in der Region Ile-de-France
Energie
  • Einführung von regionalen Klima-, Luft- und Energieplänen
  • Obligatorische CO2-Bilanz für alle Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, die in einem stark emissionslastigen Bereich tätig sind, für öffentliche Einrichtungen mit mehr als 250 Mitarbeitern und für Gebietskörperschaften mit mehr als 50 000 Einwohnern
  • Windparks sollen nur noch im Rahmen von Regionalplänen zum Ausbau der Windenergie gebaut werden, die die Regionen bis Ende Juni 2012 vorlegen sollen. Wenn bis dahin kein Plan vorliegt, übernimmt der Staat die Planung für die betreffende Region. Die Parks sollen zukünftig unter die Regelung für Anlagen fallen, die ein Umweltrisiko darstellen können
Biologische Vielfalt
  • Schaffung von “grünen Korridoren” und “blauen Korridoren” als Verbindung zwischen den geschützten Gebieten, um die natürliche oder durch den Klimawandel bedingte Artenwanderung zu ermöglichen
Umweltgesundheit und Abfallwirtschaft
  • Verstärkung der Schutzmaßnahmen gegen Lärm-, Strahlen- und Lichtbelastung
  • Einführung eines obligatorischen Entsorgungsplans vor dem Abbruch von Gebäuden

Zu den zahlreichen weiteren Bestimmungen in mehr als 20 Rechtsbereichen (Stadtentwicklung, Umwelt, Bauwesen, etc.) gehören auch die schrittweise Einführung einer Produktkennzeichnung durch einen “CO2-Fußabdruck” (Ermittlung der Kosten, die durch die Treibhausgas-Emissionen eines Produktes von der Herstellung bis zur Entsorgung entstehen) sowie die Einführung einer Qualitätskontrolle für die Innenluft von Gebäuden mit Besucherverkehr. Im Rahmen der im Senat und in der Nationalversammlung verabschiedeten Änderungen soll Schülern die Nutzung von Mobiltelefonen in Kindergärten, Grund- und Sekundarschulen untersagt werden. Hingegen wurde eine Bestimmung gestrichen, die die Erprobung einer City-Maut in Städten mit mehr als 300 000 Einwohnern ermöglichen sollte.

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Erneuerbare Energie besitzt in EU bei neuen Stromerzeugungskapazitäten Anteil von 62%

Donnerstag 15. Juli 2010 von birdfish

Der Anteil erneuerbarer Energien an neu installierten Stromerzeugungskapazitäten lag 2009 in der EU bei 62 Prozent. Damit ist er seit 2008 um fünf Prozent gestiegen.

Solarfelder nehmen zu
Solarfelder nehmen zu – Foto: Rainer Sturm / Pixelio

Das ist das Ergebnis des Berichts der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) der EU-Kommission, der am Anfang Juli veröffentlicht wurde. Die erneuerbaren Energien deckten 2009 19,9 Prozent des Gesamtelektrizitätsverbrauch der EU. Dabei verzeichnete Wasserkraft 11,6, Windkraft 4,2, Biomasse 3,5 und Solarenergie 0,4 Prozent.

Der Bericht, den die JRC jährlich veröffentlicht, soll einen Überblick über die Fortschritte geben, die die EU bei der Umsetzung ihres verbindlichen Ziels, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieerzeugung bis zum Jahre 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen, erzielt.

Jahresbericht 2010: Renewable Energy Snapshots (engl.)

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100% Erneuerbare Energien bis 2050

Montag 12. Juli 2010 von birdfish

2050 ist die magische Jahreszahl. Bis zu diesem Jahr könnte Deutschland 100 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen, wenn die Politik dieses will und die entsprechenden Weichen stellt.

Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien sind die Zukunft – Foto: Dagmar Struß

Hierzu ist bereits einiges an Forschung betrieben worden. Die meisten Studien und Aussagen stammen aus sehr renommierten Quellen.  Doch selbst das Beratungsumfeld der Bundesregierung scheint Schwarz-Gelb nicht daran hindern zu können, die aktuellen Erkenntnisse wissentlich zu ignorieren, um der Kohle- und Atom-Lobby die Stange zu halten und die Förderung Erneuerbarer Energien zurück zu fahren.

Material:
2010 / 07

Umweltbundesamt: Bis 2050 lässt sich die deutsche Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umstellen.

Dies ist mit der besten bereits heute am Markt verfügbaren Technik möglich.

Voraussetzung sei aber, dass der Strom sehr effizient genutzt und erzeugt wird, erläutert das UBA. Dieses zeige die UBA-Studie „Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen“. Um dies bis 2050 zu erreichen, plädiert das UBA für frühzeitige politische Weichenstellungen.

Die UBA-Studie (PDF)

2010 / 05

Der Sachverständigenrat Umwelt der Bundesregierung ist sich sicher: „Deutschland kann im Jahr 2050 zu hundert Prozent klimaschonend mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.“ Das erklärte der Vorsitzende des SRU, Prof. Dr. Martin Faulstich, Mai 2010 im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages. Dort präsentierte der SRU seine Szenarien für eine regenerative Stromversorgung in Deutschland. Prof. Faulstich forderte: „Die Bundesregierung muss jetzt die Weichen für den Umbau des Energiesystems stellen.“

Der Energieexperte des Rates, Prof. Dr. Olav Hohmeyer, betonte: „Für die Übergangszeit sind weder Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke noch neue Kohlekraftwerke erforderlich. Die Brücke zu den erneuerbaren Energien steht bereits“.
Mit verschiedenen Szenarien zeigt der SRU, dass eine vollständig erneuerbare Stromversorgung bis 2050 zu wettbewerbsfähigen Kosten möglich ist. Dabei ist Versorgungssicherheit zu jeder Stunde des Jahres gewährleistet. Damit ergibt sich zugleich eine Chance für nachhaltige Innovationen, die den Standort Deutschland auch in diesem Bereich zukunftsfähig machen.

SRU-Papier: 100% erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar (PDF)

2010 / 04

Die Europäische Klimastiftung (ECF) veröffentlichte Mitte April 2010 eine von McKinsey erstellte Studie zur Stromversorgung der Zukunft.

Diese verdeutlicht, dass bis Mitte des Jahrhunderts in Europa ein Umbau des Elektrizitätssystems auf 100 Prozent Erneuerbare Energien möglich ist.

Aufmerksamkeit verdient die Studie insbesondere, weil sie mit sehr konservativen Zahlen der Energieindustrie rechnet und somit die Leistungsfähigkeit der Erneuerbaren Energien eher unter- als überschätzt. Sie wurde in Beratung mit den großen Energieversorgungsunternehmen und nach Gesprächen mit einigen Nichtregierungsorganisationen, darunter Germanwatch, erstellt. Die Ergebnisse verantworten allerdings alleine McKinsey und die Europäische Klimastiftung.

Die Studie “Roadmap 2050″ (engl.)

2010 / 03

Eine weitere Studie aus seriöser Quelle zeigt ein Szenario auf, das ab 2050 die Stromnutzung aus rein erneuerbaren Energien für ganz Europa ermöglicht.

Wenn ein leistungsfähiges europäisches Fernübertragungsnetz und ein vereinter Elektrizitäts-Binnenmarkt geschaffen werden und mit ähnlichen Netzen und Märkten in Nordafrika verbunden werden, können bis zur Mitte des Jahrhunderts Erneuerbare Energieträger in großem Maßstab genutzt werden.

Das geht aus einem von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers veröffentlichten Bericht hervor. Eine Gruppe von Energie- und Klimaexperten des Unternehmens hatte gemeinsam mit Wissenschaftlern vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und dem European Climate Forum mögliche Transformationen des europäischen und nordafrikanischen Stromsektors untersucht. Die Umstellung auf Erneuerbare könnte Energiesicherheit bieten, die Stromerzeugung dekarbonisieren und Energiearmut verringern, heißt es in dem Bericht.

Das ganze Gutachten (pdf / engl.)

2009 / 12

Laut einer Studie des wirtschaftsnahen Fraunhofer-Instituts sind 80 Prozent Reduzierung von Treibhausgasen machbar.

Das Ziel, den globalen Temperaturanstieg durch Strategien gegen den Klimawandel auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, ist laut der Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI in Europa technisch und wirtschaftlich umsetzbar. Die Treibhausgas-Emissionen können in Europa bis 2050 um 80 Prozent reduziert werden. Diese Ergebnisse liefert die ADAM-Europa-Studie, die das Fraunhofer ISI im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt hat.

Ein weiteres Fazit der Studie ist, dass ein Ausbau der Kernenergie oder von Carbon-Capture-and-Storage (CCS) im Energiesektor nicht erforderlich ist.

Die Studie “ADAM 2-degree scenario for Europe – policies and impacts” finden Sie hier. (PDF, engl.)

2009 / 11

Das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie unterbreitet einen Vorschlag zum Kopenhagener Klimaabkommen. Es sieht die Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 2°C gefährdet, wenn nicht schnell grundlegende Maßnahmen ergriffen werden. Bis zum Jahr 2050 müssen darum die globalen Emissionen im Vergleich zu 1990 um 80% reduziert werden. Angesichts des zu erwartenden Anstiegs der Weltbevölkerung auf 9 Milliarden Menschen bedeutet das: Jede Person auf der Erde kann in 2050 nur noch 1t CO2-eq. pro Jahr emittieren. Da die Treibhausgase aus der Landwirtschaft, z.B. aus Reisanbau und Rinderhaltung, nur begrenzt gemindert werden können, werden Emissionen aus fossilen Brennstoffen und Industriegasen bis 2050 vermutlich auf praktisch Null gesenkt werden müssen.

Papier des Wuppertal-Instituts zu einem effektiven wie gerechten Klimaabkommen (PDF/ engl.)

2009 / 10

Die Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte der europäischen Regierungen sind der Meinung, dass Verkehrswege und Stromnetze einen Beitrag zu den langfristigen Klimaschutz- und Biodiversitätszielen der Europäischen Union (EU) leisten müssen. Es gibt einen internationalen Konsens, den globalen Temperaturanstieg auf 2°C zu begrenzen. Das erfordert Missionsverminderungen in den Industrieländern von insgesamt 80 bis 95%.

Insbesondere der Strom- und Verkehrssektor müssen klimaneutral werden. Die Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte sind sich darin einig, dass dies nur erreicht werden kann, wenn die erneuerbaren Energien bis 2050 zur Hauptenergiequelle werden. Aus diesem Grunde haben die Räte der Europäischen Kommission und den Mitgliedstaaten unter anderem folgende Empfehlungen ausgesprochen:

  • Einen Fahrplan mit klaren Ausbauzielen für die erneuerbaren Energien über 2020 hinaus und der Sicherung des vorrangigen Netzzuganges für Strom aus erneuerbaren Energien.
  • Hohe Investitionen und eine stärkere politische Unterstützung für die Flaggschiffprojekte der transeuropäischen Stromnetze: hierzu gehören das Nordseenetz für die Anbindung der Offshore-Windenergie und der Mittelmeersolarplan für die Anbindung der Wind- und Sonnenenergie des südlichen Mittelmeeres.
  • Die Schaffung eines europäischen Netzbetreibers für die Hochleistungsfernverbindungen.
  • Folgenabschätzungen für alle energiepolitischen Fördermaßnahmen und Entscheidungen der EU und der Mitgliedstaaten im Hinblick auf ihre Verträglichkeit mit den Ausbauzielen der erneuerbaren Energien: Die Bundesregierung sollte dies vor allem im Hinblick auf die zu befürchtenden Überkapazitäten an Grundlastkraftwerken (Kohle- und Kernkraftwerke) bei der Erarbeitung ihres geplanten Energiekonzeptes berücksichtigen.

Stellungnahme der 19 Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte aus 11 europäischen Ländern (PDF).


Die Studie des WWF: „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“ liefert ein Navigationssystem zum Klimaschutzziel 2050 und zeigt, dass Emissionsminderungen von 95 Prozent möglich und bezahlbar sind.

Hier finden Sie die komplette Studie “Modell Deutschland” (PDF)

Hier lesen Sie die Kurzfassung der Studie (PDF-Datei)

Hier finden Sie ein Hintergrundpapier zur Studie mit den kompakten Kernaussagen (PDF)

2009 / 09

Greenpeace legte eine Klimaschutzstudie vor, die zeigt, dass Deutschland gemessen am Basisjahr 1990 bis 2050 90 Prozent der Emissionen einsparen kann.

Mit dem Greenpeace-Konzept verringert sich auch die Abhängigkeit von Energieimporten bis 2050 um 95 Prozent.

2009 / 06

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen stellt fest, dass der notwendige Ausbau der erneuerbaren Energien mit hohen Anteilen von Kohle oder Kernkraft an der Stromversorgung nicht vereinbar ist.

SRU: Die Stromversorgung in Deutschland steht vor entscheidenden Weichenstellungen. Ein großer Teil der fossil betriebenen Kraftwerke und die Atomkraftwerke werden in den kommenden Jahren vom Netz gehen und müssen durch neue Kapazitäten ersetzt werden. Diese neuen Kraftwerke haben wiederum eine Lebensdauer von dreißig bis fünfzig Jahren. Die Investitionen der nächsten Jahre werden somit die Treibhausgasemissionen aus der Stromerzeugung bis zur Mitte des Jahrhunderts bestimmen. Sie dürfen die langfristigen klimapolitischen Ziele Deutschlands nicht gefährden.

Die Vorstellung, dass nur ein “ausgewogener Energiemix” die Stromversorgung gewährleisten könne, ist weit verbreitet. Tatsächlich zeichnet sich aber ab, dass Grundlastkraftwerke auf der Basis von Kohle und Uran nicht mit der teilweise stark fluktuierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen zusammenpassen. Als Ergänzung zu erneuerbaren Stromquellen werden stattdessen gut regelbare Kraftwerkstypen benötigt.

Aus Sicht des SRU ist es möglich, den Strombedarf in Deutschland langfristig vollständig auf der Basis erneuerbarer Energien zu decken.

Das Thesenpapier des SRU “Weichenstellungen für eine nachhaltige Stromversorgung” finden Sie hier.


Greenpeace: Solarthermische Kraftwerke können zukünftig dreimal mehr Strom produzieren als alle Atomkraftwerke weltweit. Und dies sauber, sicher und ohne Folgekosten. Bis 2050 könnten Solarkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 1.500 Gigawatt installierter Leistung bis zu 7.800 Terrawattstunden Strom produzieren. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 haben alle 439 Atomkraftwerke der Welt gemeinsam 2.600 Terrawattstunden Strom erzeugt.

Greenpeace Studie: “Sauberer Strom aus den Wüsten – Globaler Ausblick auf die Entwicklung solarthermischer Kraftwerke 2009″ (PDF)

Dieses Greenpeace-Papier “Wüstenstrom – von der Vision zur Wirklichkeit” enthält einen Überblick zur Studie sowie die entsprechenden Forderungen (PDF).

Stand: Juli 2010

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Neue UBA-Studie zeigt: Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien realistisch

Montag 12. Juli 2010 von birdfish

Bis 2050 lässt sich die deutsche Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umstellen.

Wärmedämmung unterm Dach
Ziel 2050 wird nur mit konsequenter Wärmedämmung erreicht – Foto: Viktor Mildenberger / Pixelio

Dies ist mit der besten bereits heute am Markt verfügbaren Technik möglich. Viele Studien haben diese These bereits bewiesen. Diesmal führt das Umweltbundesamt den Beweis.

Voraussetzung sei aber, dass der Strom sehr effizient genutzt und erzeugt wird, erläutert das UBA. Dieses zeige die UBA-Studie „Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen“. Um dies bis 2050 zu erreichen, plädiert das UBA für frühzeitige politische Weichenstellungen.
„Je früher, je entschlossener wir handeln, desto mehr Zeit bleibt uns für die notwendigen technischen und gesellschaftlichen Anpassungen“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts. Außerdem kann Deutschland seine hohe Importabhängigkeit von Primärenergieträgern deutlich reduzieren, wenn der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.
Das Umweltbundesamt untersucht die Umstellung auf 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien in drei Grundszenarien. Die jetzt vorgelegte Studie basiert auf dem Szenario „Regionenverbund“. In diesem Szenario nutzen alle Regionen Deutschlands ihre Potentiale für erneuerbare Energien weitgehend aus. Es findet ein deutschlandweiter Stromaustausch statt. Nur zu einem geringen Anteil wird Strom aus Nachbarstaaten importiert. Die dafür nötigen Berechnungen hat das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) im Auftrag des UBA erstellt. Die Wissenschaftler des IWES haben dieses Szenario für vier Wetterjahre stundengenau modelliert.

UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Stromversorgung bis 2050 vollständig auf erneuerbaren Energien basieren und die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet werden kann.“ Die unterschiedlichen Erzeugungsarten der erneuerbaren Energien, die Speicher und das Lastmanagement sind im Szenario Regionenverbund genau aufeinander abgestimmt. Dadurch können Fluktuationen, die bei erneuerbaren Energien auftreten, jederzeit sicher ausgeglichen werden. Um die Stromversorgung umgestalten zu können, ist es laut UBA notwendig, die erneuerbaren Energien, die Netze und die Speichersysteme deutlich auszubauen. Die Möglichkeiten, Strom einzusparen, müssen außerdem ausgeschöpft werden.
Die Gebäudedämmung muss entscheidend verbessert werden, damit künftig nicht zuviel Strom für die Wärmeversorgung von Gebäuden gebraucht wird. Auch müssen die Lastmanagementpotentiale erschlossen werden, um die Stromnachfrage besser an die fluktuierende Stromerzeugung vor allem aus Wind- und Solarenergie anzupassen.
Die Stromerzeugung ist heute für mehr als 40 Prozent der gesamten deutschen CO2-Emissionen verantwortlich. „Wenn wir die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent verringern wollen, müssen wir die Stromversorgung auf Erneuerbare Energien umstellen. Nur so ist es möglich, die Treibhausgasemissionen in der Stromerzeugung auf Null zu senken“, erklärte Jochen Flasbarth.
In einer Folgestudie untersucht das Umweltbundesamt zwei mögliche Alternativen zum Szenario Regionenverbund, das Szenario „Großtechnologie“ und das Szenario „Autarkie“.
UBA-Studie „Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen“ (PDF)

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Wachstumsmotor Erneuerbare Energien – Globales Konzept “Energie [R]evolution”

Mittwoch 9. Juni 2010 von birdfish

“Eine Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren Energien ist nicht möglich” – diese Behauptung wird von der aktualisierten Studie “Energie [R]evolution: Ein nachhaltiger Weltenergieausblick” ein weiteres Mal entkräftet.

Erneuerbare Energien sind die Zukunft
Erneuerbare Energien sind die Zukunft – Foto: Ingwer Hansen

Ergebnis des jetzt veröffentlichten Konzepts von Greenpeace und dem Europäischen Dachverband der Industrie für Erneuerbare Energien (EREC): 80 Prozent der weltweit benötigten Energie können 2050 mit Erneuerbaren Energien abgedeckt werden. Wenn zusätzlich Energie eingespart wird, können die globalen CO2-Emissionen dadurch um mehr als 80 Prozent sinken.

Die Umstellung auf das neue Energiekonzept kann laut der Studie ohne zusätzliche Kosten realisiert werden. Denn rund fünf Billionen Euro können beim Brennstoffimport bis 2030 gespart werden und in den Umbau fließen. “Unser Energiekonzept führt zu mehr Versorgungssicherheit. Es macht unabhängig von stark schwankenden Weltmarktpreisen für Öl, Gas und Kohle sowie deren umweltzerstörende Förderungen. Die BP-Katastrophe im Golf von Mexiko ist eine Folge falscher Energiepolitik”, sagt Sven Teske, Energieexperte bei Greenpeace International. “In Menschen und Arbeitsplätze zu investieren statt in Brennstoffe, zahlt sich mehrfach aus: es schützt das Klima, spart Anpassungskosten und nutzt der Wirtschaft.”

CO2-Emissionen im Jahr 2050

Zusammensetzung der CO2-Emissionen im Jahr 2050 – nach dem Energie [R]Evolution-Plan – (c) Greenpeace
“Eine vollständige Stromversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien ist keine Frage der Technik, sondern des politischen Willens”, sagt auch Christine Lins, Geschäftsführerin von EREC. “Auch in der Finanzkrise 2009 konnte der Windenergiemarkt um 41,5 Prozent zulegen. Die Erneuerbare Energien-Branche ist bereit und in der Lage diesen ehrgeizigen Energie Revolutions-Plan umzusetzen und Millionen zusätzlicher Arbeitsplätze zu schaffen. Wir brauchen nur ein klares politisches Signal und ernst gemeinte Klimaschutzziele.”

Die Studie wurde im Auftrag von Greenpeace und EREC vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstellt und liefert einen “Masterplan”. Er soll das Problem des steigenden Welt-Energiebedarfs lösen und gleichzeitig Klimaschutz möglich machen. Für die Kalkulationen wurde das weltweite Wirtschaftswachstum, auch in den Boomregionen China und Indien, berücksichtigt. Die Studie ist der ökologische Gegenentwurf zum “World Energy Outlook” der Internationalen Energieagentur (IEA).

Greenpeace fordert mit diesem Plan weltweit die Regierungen dazu auf, in den notwendigen Umbau der Energieversorgung zu investieren, anstatt umweltschädliche und gefährliche Energiequellen wie Öl, Kohle oder Atomkraft zu fördern.

CO2-Emissionen können radikal gesenkt werden

Ehrgeizig: CO2-Emissionen können radikal gesenkt werden – (c) Greenpeace
Arbeitsplätze sind ein weiterer wichtiger Aspekt des Energie [R]evolutions-Plans. Die Branche der Erneuerbaren Energien könnte ihren jährlichen Umsatz bis 2050 von derzeit 80 Milliarden auf über 480 Milliarden Euro steigern. Nutzten Regierungen und Unternehmen dieses enorme Wachstumspotential, könnten in diesem Bereich bis im Jahr 2030 6,5 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen – eine Million davon in Deutschland. Im gesamten Energiesektor entstünden bis zu zwölf Millionen Jobs.

Materialien

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FVEE-Publikation: Forschung befördert weltweite Anwendung erneuerbarer Energien

Donnerstag 3. Juni 2010 von birdfish

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien hat jetzt einen Tagungsband “Themen 2009 – Forschen für globale Märkte erneuerbarer Energien” herausgegeben.

FVEE Tagungsband

Hierin zeigen Wissenschaftler, mit welchen Technologien eine nachhaltige Energieversorgung für Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländer geleistet werden kann und welche gemeinsamen Forschungsanstrengungen dafür noch notwendig sind.

Die Energiefrage stellt sich global und braucht daher auch globale Lösungsstrategien. Aber nicht alle Technologien und Vorgehensweisen der westlichen Industrieländer sind eins zu eins auf andere Länder übertragbar.

Unterschiede bei Art und Ausbau der Netze erfordern andere technische Lösungen, damit zum Beispiel Windenergie in die Stromnetze der verschiedenen Länder integriert werden kann. Klimatische Unterschiede bieten Chancen für neue Techniken wie beispielsweise konzentrierende Photovoltaik oder solarthermische Kraftwerke, die hohe direkte Sonneneinstrahlung benötigen. Die verschiedenen wirtschaftlichen und politischen Systeme der Anwenderländer bedingen andere Fördermaßnahmen und neu zu schaffende Strukturen für die Zusammenarbeit in Forschung und Wirtschaft.

Die Broschüre zeigt wie an verschiedene Klimate angepasst energieeffizient gebaut werden kann, wie eine weltweite Elektrifizierung möglich wird und wie chemische Energiespeicher die Fluktuation der Erneuerbaren ausgleichen und jederzeit eine zuverlässige Energieversorgung ermöglichen.

Der Tagungsband stellt die neusten Forschungsergebnisse in gut verständlicher Sprache mit vielen erklärenden Grafiken und Fotos vor.

Hier finden Sie die Publikation “Themen 2009 – Forschen für globale Märkte erneuerbarer Energien” zum Bestellen oder Herunterladen.

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