Das Otto-Schmidt-Labor wurde 1999 gegründet. Benannt ist es nach dem russischen Mathematiker, Geophysiker und Arktisforscher Otto Juljewitsch Schmidt, der in den 1920er und 1930er Jahren mehrere Arktisexpeditionen durchführte und dabei als wissenschaftlicher Leiter mit dem Eisbrecher “Sibirjakow” erstmals ohne Überwinterung die Nordostpassage durchfuhr.

Eine sogenannte Polynja in der ostsibirischen Laptev-See. Diese auch im Winter eisfreien Wasserflächen sind entscheidend für die Eisproduktion der Arktis. – (c) H. Kassens, IFM-GEOMAR
Betrieben und finanziert wird das Otto-Schmidt-Labor auf russischer Seite vom Staatlichen Institut für Arktis- und Antarktisforschung (AARI) in St. Petersburg, vom Ministerium für Wissenschaft und Bildung und von der Bundeseinrichtung für Hydrometeorologie und Umweltüberwachung sowie auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven sowie vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel. Darüber hinaus arbeiten mehr als 40 Universitäten und Forschungseinrichtungen in Russland und Deutschland am OSL zusammen
Die Website des Otto Schmidt Labors (engl.)
04.11.2010 – Vertrag zur Fortführung des Otto-Schmidt-Labors für weitere drei Jahre unterzeichnet – zur Meldung




